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Hecking verliert mit Wolfsburg 1:2 in Hannover

Schon nach seinem zweiten Pflichtspiel mit dem VfL Wolfsburg hatte Dieter Hecking schlechte Laune. Missmutig stapfte ...

Hannover. Schon nach seinem zweiten Pflichtspiel mit dem VfL Wolfsburg hatte Dieter Hecking schlechte Laune. Missmutig stapfte der Fußball-Lehrer nach dem 1:2 (0:2) bei Hannover 96 über den Platz.

Obwohl seine Mannschaft im Niedersachsen-Derby der Fußball-Bundesliga fast eine Stunde in Überzahl gespielt hatte, kassierte Hecking bei seiner Rückkehr nach Hannover die erste Niederlage als Coach des VfL. «Wenn man so ein Spiel verliert, dann ist man natürlich ein bisschen frustriert», sagte Hecking nach der Niederlage. «Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, aber wir sind an der gnadenlosen Effektivität von Hannover gescheitert.» VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs klagte: «Da war eine Mannschaft, die vollkommen überlegen war, aber keinen Punkt geholt hat.»

Der Rückstand auf die Hannoveraner, für die vor 38 800 Zuschauern Mohammed Abdellaoue (3.) und Mame Diouf (38.) trafen, vergrößerte sich in der Tabelle wieder auf vier Punkte. Für den VfL traf trotz des numerischen Übergewichts nach dem Platzverweis für 96-Debütant Sebastien Pocognoli (34.) nur der eingewechselte Alexander Madlung (46.).

«Wolfsburg hat uns in die Defensive gedrängt, trotzdem war der Sieg verdient», sagte 96-Torwart Ron-Robert Zieler: «Es war eine geschlossene, gemeinsame Mannschaftsleistung.» Mehr Spielanteile besaßen zwar die Wolfsburger, effektiver waren dafür die Gastgeber, bei denen Mario Eggimann wegen einer Verletzung schon in der 32. Minute ausschied und Neuzugang Pocognoli kurz danach wegen groben Foulspiels Rot sah.

Damit wurde die umgebaute 96-Defensive mit drei Wintereinkäufen weiter durcheinandergewirbelt. Nur vier Tage nach seinem Transfer von Standard Lüttich nach Deutschland stand Pocognoli auf der linken Abwehrseite für den formschwachen Konstantin Rausch in der Startelf, hinterließ zunächst einen guten Eindruck, doch dann wurde der Belgier nach einem ungeschickten Tritt gegen VfL-Verteidiger Fagner von Schiedsrichter Günter Perl vom Platz gestellt.

Kurioserweise erzielte Diouf kurz nach diesem Platzverweis das zweite 96-Tor: Im zweiten Anlauf drückte der 96-Angreifer den von VfL-Keeper Diego abgewehrten Ball mit der Schulter ins Tor. Beim ersten Treffer hatte Abdellaoue einen Fehler von Simon Kjaer an der Seitenauslinie genutzt und nach einem Sprint Richtung VfL-Tor den Ball geschickt in den langen Winkel geschlenzt. «Wir haben zwei Aussetzer gehabt bei den Gegentreffern», sagte Allofs.

Den Wolfsburgern fehlte dieser Zug zum Tor. Dabei hatten sie das Geschehen von Beginn an bestimmt und mehr Ballbesitz, gewannen mehr Zweikämpfe. Vor allem Diego zeigte eine starke Leistung. Der VfL-Spielmacher ließ sich im Mittelfeld kaum bremsen, begeisterte mit einigen schönen Dribblings und klugen Pässen. «Sie haben tief gestanden, es war dadurch schwer für uns», kommentierte der Spielmacher. Nur Madlung, nach der Pause für den schwachen Kjaer gekommen, traf mit einem schönen Drehschuss für die Wolfsburger

Ballbesitz in %: 42,5 - 57,5

Torschüsse: 2 - 4

gew. Zweikämpfe in %: 35,7 - 64,3

Fouls: 7 - 4

Ecken: 2 - 2

Quelle: optasports.com (dpa)

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