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Redselig am Mikrofon: Hansi-Flick, Noch-Bayern-Trainer.
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Redselig am Mikrofon: Hansi-Flick, Noch-Bayern-Trainer.

Kommentar

Hansi Flick spricht über mögliches Ende bei Bayern München und erwähnt ausdrücklich den DFB

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Hansi Flick, gehandelt als Löw-Nachfolger, sagt, der Job müsse „Spaß“ machen“. Offenbar macht es gerade keine Freude, Trainer des FC Bayern München zu sein. Ein Kommentar.

Als Lothar Matthäus dem guten alten Freund Hansi Flick aus dem Sky-Studio heraus nur das Beste für dessen Zukunft und die der lieben Familie wünschte, war es um den zuletzt eher durch eine gewisse Wortkarkheit aufgefallen Gerade-Noch-Bayern-Trainer geschehen. Das sprudelte es vier Minuten und 18 Sekunden lang aus ihm heraus. Es war ein Redefluss mit Untiefen in Brackwasser. Jetzt sollten sie in München tunlichst schauen, dass sie nicht alle miteinander herabgerissen werden in einen Strudel, aus dem niemand unversehrt wieder herauskäme.

FC Bayern München: Flick benötigt Spaß bei der Arbeit

In den Satz-Ungetümen, die Flick dem Bezahlfernseh-Publikum darbot, blieben wenige Worte haften: Seine Familie werde hinter ihn stehen, „egal, wie meine Entscheidung fällt“, ob „ich jetzt vielleicht beim DFB bin“ oder nicht, sei „ihnen völlig egal“. Entscheidend sei „für sie, dass der Job mir Spaß macht“.

Flick spricht von SEINER Entscheidung, er nennt ausdrücklich den DFB, und er sagt, der Job müsse SPASS machen“. Offenbar macht es gerade keinen Spaß, denn natürlich hat Flick nicht nur längst festgestellt, dass er den Kollegen Brazzo Salihamidzic weder leiden kann noch Vertrauen in dessen Arbeit hat, sondern auch, dass sein Beitrag zum großen Ganzen gerade aus dem Inneren des FC Ruhmreich schlecht geredet wird. Etwa, indem durchgesteckt wurde, er fördere die hausgemachten Talente zu wenig.

Der bestens informierte Kumpel Matthäus weiß um den Flick-Frust aus erster Hand und darf somit dem Fußballland berichten, dass der Hansi am 22. Mai gegen den FC Augsburg zum letzten Mal die Bayern coachen wird. Offenbar könnte Oliver Bierhoffs Strategie des Abwartens für den DFB lohnenswert werden. Dessen Taktik: Sollen sich Flick und der FC Bayern doch erst mal nach allen Regeln der Kunst gegenseitig zerlegen, dann findet sich schon ein Weg zum DFB.

DFB: Hansi Flick als Löw-Nachfolger im Gespräch

Matthäus mit krauser Stirn: Beim Verband stehe Flick als Löw-Nachfolger „ganz oben auf der Liste – und dann lange nichts“. Und doch bleibt die Frage: Zu welchem Preis? Der von Steuerbehörden, Staatsanwaltschaft und Medien beargwöhnte DFB hat seinen Geschäftsbetrieb nicht auf hohe Ablösesummen für Ex-Mitarbeiter ausgerichtet. Die Bayern kennen den Marktwert eines Hansi Flick, und sie wissen natürlich auch, dass ein kostenloser Nachfolger schwerlich zu finden sein wird. Es sei denn, sie entschieden sich für Ralf Rangnick. Aber dann müssten sie noch schauen, wohin mit Brazzo.

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