Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kritiker werfen Kind vor, durch die Satzungsänderung die 50+1-Regel aushebeln zu wollen.
+
Kritiker werfen Kind vor, durch die Satzungsänderung die 50+1-Regel aushebeln zu wollen.

50+1-Regel

DFL mit Hannover 96 wegen Satzungsänderung im Austausch

Eine Satzungsänderung bei Hannover 96 hat die Deutsche Fußball Liga auf den Plan gerufen.

 Die Niedersachsen hatten im September Neuregelungen bei der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA vorgenommen und auch im Handelsregister eintragen lassen.

Diese schränken nach Auffassung von Kritikern die Rechte der Hannover 96 Management GmbH, die zu hundert Prozent dem eingetragenen Verein gehört, stark ein. Laut einer Analyse der Interessensgemeinschaft Pro Verein 1896 verstößt der Club durch die Satzungsänderung sogar gegen die Lizenz.

Die DFL ist nach eigenen Angaben durch Medienberichte auf die Vorgänge aufmerksam geworden und hat Kontakt mit den Vereinsverantwortlichen um Club-Boss Martin Kind aufgenommen. Seitdem stehe man mit Hannover 96 im Austausch, hieß es in einer Mitteilung der DFL. Kind erklärte dazu auf dpa-Anfrage: „Wir riskieren nicht die Lizenz. Darüber hinaus werden wir zu gesellschaftsrechtlichen Fragen keine Stellung beziehen.“

Die Kritiker werfen Kind vor, durch die Satzungsänderung die 50+1-Regel aushebeln zu wollen. Die DFL hatte einen Antrag von Kind auf eine Ausnahmegenehmigung von der Regelung abgelehnt. Die sogenannte 50+1-Regel besagt, dass der eingetragene Verein bei ausgelagerten Kapitalgesellschaften die Mehrheit halten muss. Damit soll der Einfluss von Investoren beschränkt werden. Kind hat nach der Ablehnung durch das DFL-Präsidium das Schiedsgericht angerufen. Zudem bereitet er eine Klage vor einem ordentlichen Gericht vor. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare