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Werders Theodor Gebre Selassie freut sich nach seinem Tor zum Ausgleich.

Bremen gegen Hannover

Hannover verpasst Sieg in Bremen

Das Nordduell zwischen Werden Bremen und hannover 96 endet zum 1:1. Theodor Gebre Selassie erzielt kurz vor Schluss den Ausgleich für die Bremer.

Theodor Gebre Selassie hat Werder Bremen im Nordduell gegen Hannover 96 vor einen Fehlstart in die Saison der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Abwehrspieler rettete den ambitionierten Hanseaten mit seinem Treffer in der 85. Minute zum 1:1 (0:0)-Endstand wenigstens einen Punkt. Joker Hendrik Weydandt hatte die Niedersachsen in der 76. Minute nur eine Minute nach seiner Einwechselung in Führung geschossen und die Hoffnung auf den ersten Sieg der Hannoveraner in Bremen seit dem März 2003 genährt. Am Ende war die Punkteteilung dennoch gerecht.

Werder-Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt hatten noch vor dem ersten Spieltag die Europapokal-Plätze als Saisonziel ausgegeben. Doch blieben die Bremer trotz ihrer hohen Investitionen gegen überzeugende Gäste hinter den Erwartungen.

Eine Viertelstunde sahen die 42 100 Zuschauer im ausverkauften Bremer Weserstadion bei strömenden Regen zunächst zwei sehr zögerliche Mannschaften. Dann kamen die Gastgeber zu ihren ersten Chancen. Einen Freistoß von Werder-Kapitän Max Kruse verpasste Milos Veljkovic am langen Pfosten nur knapp (16.). Eine Kombination über 15-Millionen-Mann Davy Klaassen und Yuya Osako klärte Hannovers Abwehr in letzter Sekunde.

Pizarro bringt neuen Schwung

Bis zur Pause übernahmen aber die Gäste die Kontrolle über das Match. Erst ging ein abgefälschter Distanzschuss von Oliver Sorg knapp am linken Pfosten vorbei (27.). Nur eine Minute später hatte Ihlas Bebou die bis dahin beste Chance zur Führung. Nach einem Zuspiel von Linton Maina stand der Offensivspieler frei vor Werder-Torhüter Jiri Pavlenka, doch der Tscheche konnte parieren.

Nach der Pause wurde die Partie besser. 96-Stürmer Niclas Füllkrugs Versuch aus der zweiten Reihe ging knapp vorbei (47.). Fast im Gegenzug hatte Schwedens WM-Fahrer Ludwig Augustinsson die erste Großchance für die Bremer auf dem Fuß. Werder-Trainer Kohfeldt musste nach 52 Minuten notgedrungen wechseln. Kruse verließ humpelnd den Rasen, Milot Rashica kam in die Partie. Das Spiel blieb dennoch deutlich munterer als noch in der ersten Hälfte.

Neuer Schwung kam bei den Bremern durch die Einwechslung von Sturm-Legende Claudio Pizarro (67.). Der von den Werder-Fans mit stehenden Ovationen begrüßte Peruaner hatte fünf Minuten nach seinem Comeback im Bremer Trikot sogar die Chance zur Führung. Eine Flanke von Augustinsson setzte der beste ausländische Bundesliga-Torjäger über das Tor. Nur drei Minuten später landete ein Kopfball des 39-Jährigen auf dem Netz.

Während Werder weiter auf die ersten drei Punkte spielte, konterte 96 eiskalt. Der gerade zuvor eingewechselte Weydandt stand nach Zuspiel von Bebou frei vor Pavlenka, der keine Chance beim Schuss des Bundesliga-Debütanten hatte. Doch Gebre Selassie sorgte aus SIcht der Bremer wenigstens für einen Punkt. (dpa)

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