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Fadenkreuz-Skandal: Martin Kind geht nächsten Schritt

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Große Aufregung bei Hannover 96. Geschäftsführer Martin Kind erstattet nach dem Fadenkreuz-Plakat Anzeige. Der Klub kündigt ebenfalls Schritte an.

Hannover – Es waren Szenen, die man in so schnell nicht vergessen wird – und die wohl noch lange Zeit für Diskussionen sorgen werden. Der Fadenkreuz-Skandal von Hamburg hat hohe Wellen geschlagen. Nun folgen Reaktionen.

Fadenkreuz-Skandal: Martin Kind erstattet Anzeige, Hannover 96 kündigt Reaktion an

Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96, hat eine Anzeige aufgrund des geschmacklosen Fan-Banners, das am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV ausgerollt wurde, eingereicht. Dies wurde am Montag in einer Pressemitteilung des Fünftplatzierten der 2. Bundesliga bekannt gegeben.

„Es ist bekannt, dass die Hamburger Staatsanwaltschaft tätig wird. Martin Kind wird aber auch selbst Anzeige erstatten“, heißt es darin.

Martin Kind wurde im Spiel gegen Hamburg von den eigenen Fans angefeindet.
Martin Kind wurde im Spiel gegen Hamburg von den eigenen Fans angefeindet. © IMAGO / lobeca / localpic

Hannover 96 will „Sicherheitsstrukturen überprüfen und verändern“

Beim 4:3-Auswärtssieg der Hannoveraner gegen den HSV präsentierten Gästefans ein Banner, das Kinds Gesicht im Fadenkreuz zeigte. Die Vereinsverantwortlichen kündigten zudem an, dass sie aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen und Monate die „Sicherheitsstrukturen überprüfen und verändern“ wollen. „Dass Fanszenen ihre Vorbehalte äußern, ist vollkommen legitim. Die Wahl der Mittel muss jedoch angemessen bleiben“, wurde dazu in der Pressemitteilung erklärt.

Am Freitagabend kam es im Volksparkstadion wieder zu langanhaltenden Fanprotesten. Zunächst wurde der Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit durch an einem Tor angekettete Fahrradschlösser und Gegenstände auf dem Spielfeld verzögert. Anschließend zeigten die Gästefans das besagte Banner und mehrere Spruchbänder, die sich gegen die Deutsche Fußball Liga (DFL) richteten.

Martin Kind und seine Rolle im Investoren-Deal der DFL

Nach dem zweiten Vorfall in der 59. Minute bat Schiedsrichter Sören Storks beide Teams in die Kabinen. Nach einer 25-minütigen Unterbrechung wurde das Spiel beim Stand von 3:2 für Hannover fortgesetzt.

Die Fanproteste richten sich gegen Kind – aufgrund seiner Rolle bei der Abstimmung über den Investoren-Deal im deutschen Profifußball im Dezember. Es wird behauptet, dass der Geschäftsführer der Profiabteilung von Hannover 96 entgegen der Anweisung seines Vereins dafür gestimmt hat. Ohne Kinds Stimme, der seit geraumer Zeit mit der Führung des Muttervereins im Konflikt steht, wäre der Deal gescheitert. (akl/sid)

Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

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