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Guter Beginn, schlechtes Ende

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Von: Stefan Fritschi

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FSV-Torschütze Cas Peters.
FSV-Torschütze Cas Peters. © IMAGO/Thomas Frey

FSV Frankfurt geht bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz ganz schnell und sehenswert in Führung, um dem Aufsteiger am Ende zu unterliegen

Auch ein Blitztor hat dem FSV Frankfurt nicht genügend Rückhalt gegeben, um bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz zu bestehen. In der Schlussphase entglitt den Bornheimern vor 2348 Zuschauern sogar noch der ins Visier genommene Punkt und verloren mit 1:2 (1:1). Somit muss sich der Traditionsverein weiter mit Rang elf in der Fußball-Regionalliga Südwest begnügen, ein Vorrücken auf den achten Platz wäre möglich gewesen. „Wir müssen uns mehr Chancen herausspielen und kompakter stehen“, sagte der Sportliche Leiter Thomas Brendel nach dem „nicht unverdienten Sieg“ der osthessischen Spielgemeinschaft.

Schön war es anzusehen, wie sich die Frankfurter nach dem Anstoß durch die Fuldaer Defensive kombinierten und Cas Peters den Flankenball von Manuel Reutter verwertete – es waren gerade einmal elf Sekunden gespielt. Doch anstatt nachzulegen, ließ sich der FSV in die Defensive drängen, Entlastung gab es zu wenig. So dauerte es auch nur acht weitere Minuten, bis der Ball im Frankfurter Netz lag, Eric Ganime kam aus wenigen Metern zum Abschluss. Gegen Ende der ersten Halbzeit war Fulda ganz nahe dem Führungstreffer, als FSV-Torwart Omer Hanin glänzend gegen Aaron Frey rettete und Ganime die Latte traf.

Grösch ist nicht Panenka

Die größte Chance ließ indes Marius Grösch aus. In Panenka-Manier wollte er vom Elfmeterpunkt Hanin überlisten, doch dies misslang gründlich; Peters hatte Dominik Wüst gefoult (65.). Allerdings patzte Hanin fünf Minuten vor dem Ende, als er einen strammen Schuss aus spitzem Winkel von Patrick Schaaf passieren ließ. Kurz vor Schluss wurde es noch mal hektisch, als ein Schuss von Kyle Spence geblockt wurde – die Frankfurter reklamierten Handspiel, doch Schiedsrichter Fabian Knoll ließ weiterspielen.

Unterdessen wurde das Hessenpokal-Viertelfinalspiel des FSV Frankfurt terminiert. Der Regionalligist tritt am Samstag, 18. Februar (14 Uhr), beim Hessenligisten Eintracht Stadtallendorf an. Sollten die Bornheimer ins Halbfinale einziehen, dann empfangen sie im März den Sieger der Partie SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – Kickers Offenbach.

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