Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ein Schmerz, der anhält: Ilkay Gudogan (re.) nach dem Zusammenstoß mit Ungarns Andras Schäfer.
+
Ein Schmerz, der anhält: Ilkay Gudogan (re.) nach dem Zusammenstoß mit Ungarns Andras Schäfer.

DFB-Team

Gündogan wackelt für England-Klassiker

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
    schließen

Ilkay Gündogan, Spieler von Manchester City, muss am Sonntag eine Trainingspause wegen seiner Schädelprellung einlegen. Leon Goretzka steht als Ersatz bereit.

Eine pikante Entscheidung vor dem Spiel am Dienstagabend (18 Uhr/ARD) gegen England dürfte Joachim Löw schon mal losgeworden sein: Ilkay Gündogan konnte zwei Tage vor der Partie im Wembley-Stadion wegen einer gegen Ungarn erlittenen Schädelprellung nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Der 30-Jährige trainierte lediglich im Fitness-Zelt. Da es sich bei Kopfverletzungen nicht um Kleinigkeiten handelt, dürfte der Bundestrainer Vorsicht walten lassen und den Meisterspieler von Manchester City nicht für die Startelf vorsehen.

Womöglich hätte er es ohnehin nicht getan. Denn Gündogan hatte bei seinen ersten drei EM-Einsätzen jeweils nicht überzeugen können. Der Gündogan jedenfalls, der in der vergangenen Premier-League-Saison zu den besten Spielern der englischen Eliteklasse gehörte, ist ein anderer als der, der sich zuletzt im DFB-Dress präsentierte. Möglicherweise liegt das daran, dass der feine Techniker in seiner Spielweise und der vom Bundestrainer bestimmten defensiveren Position zu sehr seinem Nebenmann Toni Kroos ähnelt. Bei City hat Gündogan dagegen eindrucksvoll bewiesen, dass er sich in einer vorgezogeneren Rolle wohler fühlt.

Rüdiger leicht erkältet

Im Fall einer Schonung für Gündogan könnte der von Experten geforderte Leon Goretzka ins Team rücken und diesem mit seiner Dynamik neue Elemente zuführen. Vorn dürfte der fast vollständig von einer Kapselverletzung am rechten Knie genesene Thomas Müller entweder Serge Gnabry oder Leroy Sané ersetzen. Die Mannschaft startet am Montag nach dem Abschlusstraining in Herzogenaurach erst um 16.30 Uhr nach London, wo Löw um 20.30 Uhr seine obligatorische Pressekonferenz im Marriott Hotel Regent’s Park geben wird.

Neben Gündogan und dem länger verletzten Lukas Klostermann (Muskelriss) pausierte am Sonntag auch Antonio Rüdiger wegen einer leichten Erkältung. Wie Gündogan wird der Defensivmann dem Reisetross ins Hochinzidenzgebiet angehören. Linksverteidiger Robin Gosens kritisierte die Zulassung von 40 000 Fans ins Wembley-Stadion als „grenzwertig“ sowie „alles andere als optimal“ vor dem Hintergrund, dass England „das einzige Land in Europa ist, in dem die Inzidenz hoch ist“.

Daraus, dass keine Anhänger aus Deutschland anreisen dürfen „und fast das ganz Stadion gegen uns ist“, will Gosens Kraft saugen: „Es muss unser Anspruch sein, die englischen Fans zum Verstummen zu bringen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare