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Zwei Säulen bei den Österreichern: Marko Arnautovic (li.) und David Alaba. Foto: dpa
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Zwei Säulen bei den Österreichern: Marko Arnautovic (li.) und David Alaba.

EM 2021

Gruppe C: Unterbrochener Aufschwung

  • Günter Klein
    vonGünter Klein
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In der Gruppe C messen sich Österreich, Niederlande, Ukraine und Nordmazedonien: Gerade die Kicker aus dem Alpenland haben noch nicht eingelöst, was die junge Generation versprach.

Mit ihm sähe es anders aus: Virgil van Dijk. Der Innenverteidiger des FC Liverpool, der – stimmt wirklich, der modernen Datenerfassung entgeht nichts – über ein Jahr lang keinen Zweikampf verlor. Über den es in einem Witz hieß: Zu zwei Dritteln ist die Erde von Wasser bedeckt und das restliche Drittel von van Dijk. Der Niederländer ist einer der prominentesten Verletzungsausfälle der WM. Das Knie. Es erwischte ihn im Oktober.

Als Holland vor ein paar Jahren im Fußball perspektivlos wirkte, kam van Dijk nach oben, und mit ihm Matthis de Ligt, den sich Juventus Turin holte, und Frenkie de Jong, der dem FC Barcelona dient. Auch die Elftal war wieder ernst zu nehmen, sie hängte Deutschland in der Nations League ab. Doch der Aufschwung wirkt – auch wegen van Dijks Fehlen – unterbrochen. Oranje kommt nicht mehr so jung und wild und Gute-Zeiten-Retro wie eben noch rüber. In seiner Gruppe mag es das Team mit den immer noch besten Möglichkeiten sein, zu den Turnierfavoriten zählt es nicht.

Auf Lieblingsgegner Deutschland trifft Oranje nicht, aber wenigstens auf die Bundesliga-Mannschaft Österreich. Auch bei der Alpenrepublik gilt: Durchschlagend war die Entwicklung dieser für das kleine Land herausragenden Generation um den Weltklassespieler David Alaba nicht. Bislang ist Alaba freilich auch der einzige Vertreter dieser Kategorie. In Marko Arnautovic‘ Wahrnehmung gehört auch Marko Arnautovic zu den begnadeten Personen des Weltfußballs, der aktuelle Verein (Shanghai Port) passt nur nicht zum Anspruch des 32-Jährigen, der beim deutschen Trainer Österreichs, Franco Foda, aber geschützte Spezies ist.

Konstant die Klasse von Goran Pandev hat Arnautovic nie erreicht. Zusammen gehörten sie dem Champions-League-Sieger-Kader von Inter Mailand 2010 an. Der Österreicher als Statist, während Pandev einer der Stars war.

Er ist einer jener Spieler, die aus einem kleinen Fußballland kommen und Titel daher auf Vereinsebene gewinnen müssen. Auf den letzten Drücker seiner Karriere, mit knapp 38 erlebt Pandev nun wenigstens eine EM. Er hat Nordmazedonien zum pankontinentalen Turnier geschossen. Im März in der Qualifikation für die nächste WM überrumpelte er gar die Deutschen. Dann könnte er doch auch die Österreicher foppen.

Ein Weltstar an der Linie

Bei der Ukraine ist der Star der Trainer – immer noch: Einen Spieler von der Ausstrahlung Andrej Schewtschenkos, der beim AC Mailand für einige Zeit der beste Stürmer Europas war, hat der ukrainische Fußball nach ihm nicht mehr hervorgebracht. gk

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