Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neuauflage des WM-Halbfinals: England um Kapitän Harry Kane (links) trifft schon in der Vorrunde auf Kroatien. dpa
+
Neuauflage des WM-Halbfinals: England um Kapitän Harry Kane (links) trifft schon in der Vorrunde auf Kroatien. dpa

EM 2021

Gruppe D: Stimmung wie vor der Stille

  • Günter Klein
    VonGünter Klein
    schließen

Kroatien, Tschechien, England und Schottland messen sich bei der EM in Gruppe D: Da werden Erinnerungen an die WM 2018 wach, an Rod Stewart und eine Staatspräsidentin im Trikot.

Hello again! Da sind sie wieder: Torhüter Jordan Pickford, der erste englische Torwart, der gezeigt hat – bei der WM 2018 war es – dass man ein Elfmeterschießen gewinnen kann. Gareth Southgate, der Trainer in der stylischen Weste. Und auch ihnen ein Welcome back: den Fans. Dank der Impffortschritte in Großbritannien werden Menschen in nicht unerheblicher Zahl in die Stadien dürfen, London und Glasgow haben beste Chancen, Fußballstimmung wie vor der Stille der Pandemie zu erleben.

Yes, Scotland. Hello again! Dieses urwüchsige Fußballland ist erstmals seit 1996 wieder beim kontinentalen Endturnier dabei. Damals – wie auch bei Weltmeisterschaften, für die es qualifiziert war – wurde Schottland von seinem Edelfan Rod Stewart im Motorhome begleitet. Wunderbar, wenn das wieder so wäre.

Mitdreißiger und Büffel

Keine Frage: Schon dank der traditionsreichen britischen Teams fühlt sich diese Gruppe ziemlich gut an. Zudem hat sie den Vizeweltmeister zugelost bekommen: Kroatien. Was Erinnerungen weckt an den Lauf, den dieses Team vor drei Jahren bei der WM entwickelte, und an die Staatspräsidentin im Nationaltrikot mit den markanten rot-weißen Karos. Der Erfolg hätte auch eine Rücktrittswelle in der Nationalmannschaft auslösen können , doch es verabschiedeten sich von den nennenswerten Akteuren nur Ivan Rakitic und Mario Mandzukic. Im Großen und Ganzen hat die Mannschaft beseelt einfach weitergemacht. Gut, Luka Modric ist jetzt auch schon ein Mittdreißiger, doch er trägt nach wie vor das Gütesiegel des Real-Madrid-Spielers und bildet mit Marcelo Brozovic (Inter Mailand) und Mateo Kovacic (FC Chelsea) ein manierliches Mittelfeld. Und über die Flügel attackiert da auch noch der Ex-Frankfurter Ante Rebic (AC Milan), brachial wie er nun mal stürmt, so als Teil einer ehemaligen Büffelherde. Schließlich: Kroatien hat bewiesen, eine Turniermannschaft zu sein.

Tschechien ist ganz sicher ein Turnier-Qualifikationsteam. Das muss man auch erst mal schaffen: Set 1996 sind die Tschechen bei jeder EM dabei. Diesmal ist das ein Kunststück, denn Stars, die bei Spitzenvereinen gefragt sind, wie einst Pavel Nedved bei Juventus Turin oder Jan Koller bei Borussia Dortmund produziert das Land derzeit nicht. Allein Stürmer Patrick Schick wird zugetraut, an die Zeit der großen tschechischen Persönlichkeiten anzuknüpfen. Dass er derzeit bei Bayer Leverkusen spielt – es muss eine Zwischenstation sein.

Die Gruppe bietet was: Zum 114. Mal den Klassiker England – Schottland und mit England – Kroatien neu aufgelegt das WM-Halbfinale von 2018. Und vielleicht, weil es in Großbritannien schon wieder lockerer zugeht als auf dem von Corona noch mehr geplagten Festland, auch ein paar knackige Geschichten von den „Wags“. Wives and girlfriends, den Partnerinnen der Spieler. gk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare