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Gut gemacht, Patrick. Der Gladbacher Laszlo Benes beglückwünscht den Torschützen Herrmann.

Mönchengladbach - Bremen 3:1

Gladbacher Powerfußball

Der Tabellenführer verteidigt seine Position beim 3:1 gegen Werder Bremen eindrucksvoll / Patrick Herrmann trifft doppelt.

Doppeltorschütze Patrick Herrmann stieg auf den Zaun zum Fanblock und gab den Einpeitscher, dann machten sich die Tabellenführer von Borussia Mönchengladbach zur Ehrenrunde auf. Mit begeisterndem Powerfußball wächst die Mannschaft von Trainer Marco Rose allmählich zu einem Titelkandidaten heran. Durch das 3:1 (2:0) am Sonntag gegen Werder Bremen baute die Borussia ihren Vorsprung auf die Verfolger auf vier Punkte aus – und wird mindestens noch drei Wochen lang an der Spitze stehen. „Ein schöner Sieg, das war wichtig“, sagte Torwart Yann Sommer nach der Partie. „Ich freue mich riesig. Wir spielen jedes Wochenende, um diesen Platz zu behalten. Die Situation ist positiv, aber die Saison ist noch sehr lang.“

Die Bremer hingegen fielen nach sieben sieglosen Spielen in Folge auf Rang 14 zurück. Vor 54 022 Zuschauern am Sonntag im Borussia-Park erzielten Ramy Bensebaini (20.), der in der 87. Minute nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah, und Herrmann (22./59.) die Tore für die Borussia. Der Bremer Treffer durch Leonardo Bittencourt (90.+3) war ohne Bedeutung. „Die Tore bekommen wir zu einfach, dann haben wir ein paar Chancen, um zurückzukommen, aber die vergeben wir“, sagte Davy Klaassen. Maximilian Eggestein ergänzte: „Wir müssen die Dinger vorne machen.“

Gladbachs Trainer Marco Rose hatte nach dem intensiven Programm zuletzt wie angekündigt kräftig durchgewechselt und immerhin vier neue Spieler in die Startelf berufen. Erstmals von Beginn an dabei war auch wieder Alassane Pléa nach überstandener Knieverletzung. Bei den Gästen musste Ömer Toprak kurzfristig passen, für ihn kam der genesene Sebastian Langkamp zu seinem zweiten Saisoneinsatz.

Auch Gladbachs Siegtorschütze gegen Rom, Marcus Thuram, musste trotz starker Belastung wieder ran. Wie gewohnt setzten die Gastgeber den Gegner früh unter Druck, mussten aber beim schnellen Umschaltspiel der Bremer immer wieder aufpassen.

Zweimal Videobeweis

In einem abwechslungsreichen Spiel zweier starker Offensivteams kamen die Gladbacher binnen gut zwei Minuten zur schnellen 2:0-Führung. Dem Anschlusstreffer von Yuya Osako (28.) verweigerte Schiedsrichter Tobias Stieler nach Einsatz des Videobeweises wegen eines Foulspiels zuvor die Anerkennung. Der starke Gladbacher Torhüter Sommer war in der 53. Minute auf dem Posten, als er einen nach Videobeweis gegeben Foulelfmeter von Klaassen parieren konnte. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag sorgte Herrmann, der tags zuvor erstmals Vater geworden war, für die endgültige Entscheidung. (dpa)

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