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Der Wolfsburger Daniel Ginczek traf bei seinem alten Club.

1. FC Nünberg - VfL Wolfsburg

Ginczek hält Wolfsburg auf Erfolgskurs

Der Höhenflug des VfL Wolfsburg hält an - und der von Daniel Ginczek auch. Trainer Labbadia rühmt nach dem 2:0 in Nürnberg die „unfassbar gute Abschlussstärke“ des Angreifers.

Die Rückkehr nach Nürnberg war für Daniel Ginczek ein voller Erfolg. „Ich freue mich, dass ich hier treffen konnte“, sagte der Angreifer nach dem 2:0 (0:0) mit dem VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga.

Die Freude über sein wegweisendes 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg, dessen Trikot er in der Saison 2013/14 trug, lebte er beim Jubel auf dem Platz aber mehr „innerlich“ aus. „Nach oben ist alles möglich“, sagte Ginczek zur guten Perspektive des VfL, der im Hinrundenendspurt nicht zuletzt dank seiner Tore zehn Punkte aus den letzten vier Spielen holte.

„Er hat eine unfassbar gute Abschlussstärke“, äußerte Trainer Bruno Labbadia über Ginczek, der in der 58. Spielminute seinen aktuellen Lauf fortsetzte. Schon gegen Frankfurt (2:0) und Hoffenheim (2:2) hatte er zuvor getroffen. In der Nachspielzeit erhöhte vor 29.604 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion der eingewechselte Josip Brekalo. „Das ist ein super-geiler Sieg für uns“, frohlockte Labbadia. Mit 22 Punkten nimmt der VfL Tuchfühlung zu den Europapokalplätzen auf.

Ein Typ wie Ginczek fehlt den Nürnbergern im Abstiegskampf. „Im letzten Drittel des Spielfeldes haben wir nicht die Brutalität gehabt“, klagte Trainer Michael Köllner. Viel Aufwand, null Ertrag - so lautete mal wieder das Dilemma des Aufsteigers im Abstiegskampf. Neun Spiele am Stück ohne Sieg setzen den „Club“-Profis zu. „Wir waren nach vorne zu harmlos“, gestand Verteidiger Tim Leibold. Das 1:1 von Adam Zrelak zählte wegen einer Abseitsposition nicht. Die Situation der Franken spitzt sich zu. „Wolfsburg war heute mehr als schlagbar“, meinte Leibold enttäuscht und verärgert. Aber die effektiven Niedersachsen haben halt einen Daniel Ginczek. (dpa)

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