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Bleibt den Bayern noch lange erhalten: Nationalspieler Leon Goretzka.
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Bleibt den Bayern noch lange erhalten: Nationalspieler Leon Goretzka.

Kommentar

München macht aus Kimmich und Goretzka die neuen Gesichter der Bayern

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Nach Joshua Kimmich verlängert auch Leon Goretzka langfristig – die Münchner haben es damit geschafft, ihre klügsten und besten „Mittelalter“ bei sich zu behalten. Ein Kommentar.

Bei langfristigen Vertragsverlängerungen ist es meist der Fall, dass beide Parteien ein vorzeitiges Ende mit entsprechender Ablöseforderung einpreisen. Ausnahme hierzulande: der FC Bayern München.

Der steht in Ausstrahlung und Gehaltsgefüge derart weit über der nationalen Konkurrenz, dass er Topspieler bis Mitte des Jahrzehnts an sich binden kann, ohne schon im Moment der Unterschrift Auflösung und Verkauf in 2023 oder 2024 zu planen. Auch Ausstiegsklauseln sind in München unüblich. Man kann es sich halt (noch) leisten.

Kimmich und Goretzka geben dem FC Bayern München ein Gesicht

Nachdem Joshua Kimmich gerade erst bis 2025 unterschrieben hat, wird Leon Goretzka sogar bis 2026 bleiben. Der Vertrag ist ausgehandelt, es geht nur noch darum, die offizielle Bekanntgabe zu organisieren, was noch diese Woche passieren soll. Damit ist geklärt: Der FC Bayern München hat es geschafft, seine klügsten und besten „Mittelalter“ (beide sind 26) bei sich zu behalten.

Das ist nicht nur sportlich eine schöne Perspektive, die weiterhin Aussicht auf internationale Konkurrenzfähigkeit verspricht, sondern auch in der Außendarstellung: Kimmich und Goretzka geben dem FC Bayern München ein Gesicht. Sie setzen sich für Schwächere in der Gesellschaft ein, sie äußern sich mutig gegen Rassismus und Ausgrenzung und fallen nicht beim ersten Gegenwind gleich um. Von dieser Sorte gibt es nicht so viele. (Jan Christian Müller)

Der FC Bayern München muss am Dienstag (14.09.2021) im ersten Champions-League-Gruppenspiel gegen den FC Barcelona ran. So sehen Sie die Partie live im TV und Live-Stream.

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