FSV Frankfurt

Gelungener Auftakt

  • vonStefan Fritschi
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Der FSV gewinnt sein Heimspiel dank Standards und geht mutig in die neue Saison.

Als es dann endlich vorbei war, wurde es emotional. Spieler und Verantwortliche des Regionalligisten FSV Frankfurt klatschten sich ab, lagen sich in den Armen. Solch ein Erlebnis liegt eine Weile zurück, letztmals beim 2:0 im Hessenpokal-Halbfinale in Stadtallendorf im März, ehe es in die Corona-Zwangspause ging. Mit dem 2:1 (2:0) gegen den FC Bayern aus Alzenau gelang den Bornheimern der Start in eine ganz besondere Fußball-Saison.

Gut lachen hatte jedenfalls Jake Hirst. In seinem ersten Punktspiel für die Frankfurter erzielte er per Kopf (16.) nach einer Ecke die Führung. „Es ist wichtig, mit drei Punkten zu starten. In der ersten Halbzeit waren wir völlig überlegen, nach der Pause hätten wir es ruhiger spielen müssen“, resümierte der Hüne. „Für den Anfang war es okay“, stufte der 24-jährige Stürmer vor 650 Zuschauern seine Leistung ein.

Für den FSV hatte Hirst schon in der U19 Tore geschossen, ehe er nach einigen Stippvisiten in Hessen zuletzt über Kickers Offenbach und den FC Gießen den Weg zurück wählte.

In Bedrängnis gerieten die Schwarz-Blauen vor allem aus Eigenverschulden. Ausgerechnet Kapitän und Abwehrchef Dominik Nothnagel leistete sich einen kapitalen Schnitzer, vertändelte, prompt fiel das 1:2. „Zum Schluss war es harte Arbeit“, konstatierte Trainer Thomas Brendel, er sich darüber freute, dass das 2:0 durch Muhamed Alawie (45.+1) ebenfalls nach einem Standard fiel. In der vergangenen Saison führten stolze 139 Eckbälle lediglich zu einem Treffer.

Eher unwahrscheinlich, dass Neuzugang Leonhard von Schroetter, der ein gutes Debüt gab, am Mittwoch gegen den SSV Ulm dabei sein wird. Bei einem Zusammenprall zog sich der Verteidiger eine Blessur am Schultereckgelenk zu und musste gar ins Krankenhaus.

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