Mammutsaison

Geballte Hessenpower in der Regionalliga

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Die Regionalliga-Saison beginnt Anfang September, im direkten Duell treffen Kickers Offenbach und der FSV Frankfurt erst im Dezember aufeinander.

Die FSV Frankfurt und Kickers Offenbach, der TSV Steinbach Haiger und der FC Gießen, die Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf und KSV Hessen Kassel - gleich sechs Vereine aus dem Hessenland treten kommende Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest an. Eine interessante Konstellation in einer außergewöhnlichen Saison. In Folge der Corona-Pandemie treten 22 Mannschaften in der vierten Liga an. Noch nie zuvor gab es 42 Spieltage, noch nie begann eine Spielzeit erst im September, noch nie wurde bis kurz vor Weihnachten (19./20. Dezember) gespielt. Und schon gar nicht am letzten Januar-Wochenende wieder begonnen und erst am 12. Juni der letzte Spieltag absolviert.

Konstant geblieben ist nur die Aufstiegsregelung: Der Meister steigt in die Dritte Liga auf. Mit sechs Absteigern wird es so viele Teams treffen wie nie. Auch in der Spielzeit 2021/22 wird es eine verschärfte Abstiegsregelung geben, um wieder auf die Richtzahl von 18 Klubs zu kommen. Viele Fragen bleiben aber offen. Etwa jene, ob oder wenn ja vor wie vielen Fans gespielt werden kann. Aber auch die Terminierung ist für Sascha Döther, Geschäftsführer der Regionalliga Südwest GbR, eine komplizierte Aufgabe. Die Ansetzungen erfolgen blockweise, die ersten drei Spieltage werden erst am 31. Juli exakt terminiert. Klar ist bisher nur, dass die Offenbacher Kickers am Wochenende vom 4. bis 6. September mit einem Heimspiel gegen den Bahlinger SC starten, der FSV Frankfurt ist derweil zu Beginn beim SC Freiburg II zu Gast. OFC und FSV treffen schließlich am 18. Spieltag (4. bis 6. Dezember) direkt aufeinander.

„Wir nehmen es, wie es kommt“, sagte Angelo Barletta, Trainer der Kickers zum Spielplan: „Vor allem aber freuen wir uns, dass überhaupt gespielt wird.“ Alle müssten aufgrund der schwierigen Situation demütig bleiben, so der OFC-Coach, „keiner darf über den Dingen stehen.“ 

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