Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Van Gaal bei Schwulenparade in Amsterdam

Erstmals wird der niederländische Fußballverband KNVB mit Nationaltrainer Louis van Gaal, KNVB-Vorsitzender Michael van Praag und mehreren Spielern beim weltberühmten Schwulenkorso auf Amsterdams Grachten vertreten sein. Am 3. August werden sie auf einem «Fußballboot» teilnehmen.

Erstmals wird der niederländische Fußballverband KNVB mit Nationaltrainer Louis van Gaal, KNVB-Vorsitzender Michael van Praag und mehreren Spielern beim weltberühmten Schwulenkorso auf Amsterdams Grachten vertreten sein. Am 3. August werden sie auf einem «Fußballboot» teilnehmen.

«Trainer und Spieler werden damit demonstrieren, dass unser Sport für eine Atmosphäre der Offenheit und Sicherheit eintritt, in der jeder er selbst sein kann», erklärte Van Praag. Dies entspreche nicht nur den Interessen der Spieler, sondern des Fußballsports insgesamt. «Mit unserer Teilnahme an der Gay Pride fordern wir die Vereine auf, dies auch aktiv nach außen zu vertreten. Ein Klima, in dem die Akzeptanz von Homosexualität selbstverständlich ist, entsteht nämlich nicht von allein.»

Die Organisatoren des Amsterdamer Schwulenkoros begrüßten die KNVB-Erklärung: «Das ist ein Meilenstein», sagte Irene Hemelaar, die Vorsitzende der Stiftung ProGay. «Ein Boot voller Trainer und Spieler sehen wir als Inspiration für den Fußball und den Amsterdamer Gay Pride.» Die komplette Liste der teilnehmenden Sportler wird kurz vor der Veranstaltung veröffentlicht, die alljährlich der Höhepunkt der Amsterdamer «Gay Pride»-Woche ist.

Ob sich dabei Fußballer als schwul outen wollen, wurde nicht bekannt. Das Thema Homosexualität im Profi-Sport gilt auch in den Niederlanden als sensibel. Der Trainer von Ajax Amsterdam, Frank de Boer, hatte im vergangenen Jahr mit einer Äußerung über die vermeintliche Unsportlichkeit von Schwulen für Wirbel gesorgt. In Deutschland sicherte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach Spielern Unterstützung zu, die sich als homosexuell outen wollen.

Der niederländische Fußball folgt jetzt dem Beispiel des Militärs: Vor vier Jahren hatte das niederländische Verteidigungsministerium erstmals gestattet, dass homosexuelle Armeeangehörige in Uniform am Bootskorso von Schwulen und Lesben teilnehmen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare