1966: Jack Charlton (r) aus England hält die Jules-Rimet-Trophäe hoch, nachdem England das Finale der Fußball Weltmeisterschaft gegen Deutschland gewonnen hat.
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1966: Jack Charlton (r) aus England hält die Jules-Rimet-Trophäe hoch, nachdem England das Finale der Fußball Weltmeisterschaft gegen Deutschland gewonnen hat.

England

Fußball-Weltmeister Jack Charlton gestorben

Der englische Fußball trauert um Jack Charlton.

Der Weltmeister von 1966 starb nach langer Krankheit im Alter von 85 Jahren. Das gab sein langjähriger Verein Leeds United am Samstag bekannt.

Leeds war Charltons einzige Station als Aktiver. In 23 Jahren spielte der ältere Bruder von Englands Legende Bobby Charlton 773-mal für den Klub. Zusammen gewannen die Charlton-Brüder das WM-Finale 1966 in Wembley gegen Deutschland mit 4:2.

"Jack ist am Freitagabend friedlich in seinem Zuhause in Northumberland im Kreise seiner Familie gestorben", hieß es in einem Statement der Charlton-Familie: „Er wird eine große Lücke hinterlassen. Aber wir sind dankbar für ein Leben voller schöner Erinnerungen mit ihm.“

Zwischen 1986 bis 1995 trainierte Charlton die irische Nationalmannschaft, die er bei der WM 1990 bis ins Viertelfinale führte. Der irische Verband FAI schrieb, Charlton habe den „irischen Fußball für immer verändert.“ Der englische Verband FA teilte mit, er sei nach der Nachricht „am Boden zerstört“. Und der britische Premierminister Boris Johnson ergänzte: „Charlton war eine Fußballgröße, die vielen Menschen sehr viel Freude gemacht hat.“

Englische Top-Klubs wie Meister FC Liverpool, Manchester City, FC Chelsea und Manchester United haben ebenfalls ihre Anteilnahme bekundet. Bobby Charltons früherer Verein ManU schrieb auf Twitter: „Wir sind sehr betroffen vom Tod Jack Charltons. Unser Beileid geht an die ganze Charlton-Familie wegen ihres unfassbar traurigen Verlusts.“ Auch der deutsche Meister Bayern München bekundete in den sozialen Medien seine Anteilnahme. (sid)

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