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Kann nicht mehr hinsehen: VfB-Spieler: Atakan Karazor. Foto: dpa
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Kann nicht mehr hinsehen: VfB-Spieler: Atakan Karazor.

Fußball-Bundesliga

VfB Stuttgart in der Krise: Abstiegssorgen bei den Schwaben

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Ohne ihre besten Spieler geraten Durchschnittsklubs leicht ins Straucheln. Warum der VfB Stuttgart ein gutes Beispiel dafür ist. Ein Kommentar.

Die „Stuttgarter Zeitung“ hat am Tag nach der 0:1-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld schon gewusst, was jetzt zu tun ist: „Der VfB Stuttgart muss Abstiegskampf lernen.“ Das ist das eine: nach der Überperformance in der Aufstiegssaison die Köpfe auf Klassenerhalt zu programmieren. Das andere ist noch offenkundiger: Es wäre sehr hilfreich, wenn die besten Spieler zeitnah zurückkehren würden. Und dann auch nicht allzu lange bräuchten, um wieder die gewohnte Betriebstemperatur anzunehmen.

Kein anderer Klub ist so sehr von Blessuren oder Corona-Erkrankungen gebeutelt wie der VfB Stuttgart. Die Topstürmer Silas und Kalajdzic langzeitverletzt, die zentrale Abwehr - Torwart Müller sowie die Innenverteidiger Kempf und Mavropanos - außer Kraft, Stützen wie Führich und Marmoush weggebrochen. Irgendwann ist es dann zu viel.

Bundesliga: VfB Stuttgart mit Niederlagen gegen Augsburg und Bielefeld

Deshalb sollte man dennoch nicht 1:4 in Augsburg untergehen und mit einem 0:1 gegen Bielefeld noch gut bedient sein. Aber es erklärt schon, warum eine blutjunge Mannschaft ihre Struktur verliert, zumal zu allem Überfluss noch der in der vergangenen Saison überragende Mittelfeldspieler Wataru Endo herumschlappt wie ein Scheintoter. Die fehlende Sommerpause wegen Olympia, dazu die langen Trips zu Länderspielen haben dem Japaner zu arg zugesetzt.

Dass Trainer Pellegrino Matarazzo den filigranen Mittelfeldmann Didavi gegen Bielefeld als Stürmer bringt und den Flankengott von links, Borno Sosa, zum Antreiben ins rechte Mittelfeld versetzt, sagt einiges über den Grad der Verzweiflung. Zumal Matarazzo zurecht begründet: Sosas Flanken würden sowieso keinen Zielspieler finden. Es ist nämlich keiner mehr da.

Bundesliga: VfB Stuttgart - Umfeld bleibt trotz Abstiegssorgen ruhig

Früher war es in Stuttgart stets so, dass nun heftiger Lärm ausbrechen würde, an deren Ende im Herbst regelmäßig Trainerentlassungen standen. Diesmal ist die Ruhe, die Sven Mislintat ausstrahlt, nicht Resultat von Schauspielkunst. Der Sportchef weiß nur zu gut, was er an dem sehr guten Trainer Matarazzo hat, es wäre grob fahrlässig, auch nur im Ansatz über Änderungen auf dieser Position nachzudenken.

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Auch das bis vor kurzem notorisch unruhige Umfeld ist befriedet. Der Präsident Claus Vogt hat gerade keine Palastrevolution zu fürchten, Vorstandschef Thomas Hitzlsperger hat seinen Rückzug angekündigt und alles Interesse daran, dass dieser geordnet vonstatten geht. Der VfB ist krisensicher aufgestellt. Mislintat und Matarazzo haben modernes Radar beisammen, um die Schwaben aus den Untiefen herauszunavigieren. (Jan-Christian Müller)

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