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Friedhelm Funkel soll Fortuna Düsseldorf vor dem Abstieg retten. Foto: Tobias Hase
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Friedhelm Funkel soll Fortuna Düsseldorf vor dem Abstieg retten. Foto: Tobias Hase

Funkel soll Fortuna retten - Vertrag bis Saisonende

Nach mehreren personellen Fehlgriffen und dem sportlichen Absturz setzt Fortuna Düsseldorf im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga auf routinierte Hilfe.

Nach mehreren personellen Fehlgriffen und dem sportlichen Absturz setzt Fortuna Düsseldorf im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga auf routinierte Hilfe.

Der 62 Jahre alte Friedhelm Funkel soll den rheinischen Traditionsclub mit seiner Erfahrung vor dem Sturz in die Drittklassigkeit bewahren. «Kaum ein anderer Trainer bringt so viel Erfahrung mit, die wir in unserer Lage jetzt dringend brauchen. Friedhelm Funkel hat in seiner langen Karriere im Profi-Fußball schon extrem viele schwierige Situationen gemeistert», sagte Fortunas Sportdirektor Rachid Azzouzi.

Funkel ist in dieser Spielzeit bereits der vierte Chefcoach der Düsseldorfer, die nach nur 81 Tagen den im Dezember engagierten Marco Kurz schon wieder vor die Tür gesetzt haben. Mit «Feuerwehrmann» Funkel, der als Spezialist für derartige Rettungsmissionen gilt, hat der Club acht Runden vor Saisonschluss nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Der Coach erhält einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

In dieser Saison hatten vor Kurz bereits Frank Kramer und Assistenztrainer Peter Hermann das Kommando auf der Trainerbank inne. Seit dem Bundesligaabstieg 2013 unter dem langjährigen Trainer Norbert Meier haben die Düsseldorfer bereits sieben Trainer verschlissen.

Sportlich soll es nun also Routinier Funkel richten. Der in Neuss geborene und in Krefeld lebende Ex-Profi, der als Spieler und Trainer weit mehr als 1000 Spiele in der Bundesliga und 2. Liga absolvierte, wird am Dienstag vorgestellt und soll anschließend das erste Training leiten. Am Samstag sitzt er im Heimspiel gegen seinen langjährigen Club 1. FC Kaiserslautern erstmals auf der Bank.

Funkel war zuletzt bei 1860 München (2013/14) und Alemannia Aachen (2011/12) tätig. Zuvor hatte er bei vielen Clubs wie dem MSV Duisburg, Hansa Rostock, 1. FC Köln oder Eintracht Frankfurt Abstiegskampf erlebt. (dpa)

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