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Jake Hirst schießt den FSV Frankfurt zum Sieg.
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Abstauber: Jake Hirst schießt den FSV zum Sieg.

FSV kommt auf Touren

FSV wieder auf Kurs

  • VonStefan Fritschi
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Die von Corona gebeutelten Bornheimer gewinnen ihr erstes Spiel nach Zwangspause.

Heute wird es außergewöhnlichen Datenfluss zwischen Bornheim und Sachsenhausen geben. Fristgerecht am letzten möglichen Tag sendet der FSV Frankfurt seine Lizenzierungsunterlagen für die Dritte Liga an den Deutschen Fußball-Bund (DFB). „Es sind sehr vorsichtige Planungen, alles ist im grünen Bereich“, sagt Präsident Michael Görner, ohne genauer auf den Jahresabschluss 2019/20, die Zwischenbilanz und Planung für die Zukunft eingehen zu wollen.

Am Projekt Rückkehr in die Drittklassigkeit durfte der Regionalligist nach fünf Wochen Pause jedenfalls wieder werkeln. Und das mit Erfolg: Beim FC Gießen behaupteten sich die zuletzt von Corona gebeutelten Frankfurter, das 1:0 (0:0) war das neunte Match in Serie ohne Niederlage. „Das Ergebnis ist nicht selbstverständlich nach so einer langen Pause“, merkte Görner an, der sich besonders für einen Spieler freute: Jake Hirst.

Bis zur 71. Minute musste der 1,94-Meter-Mann auf seinen Einsatz warten. Und acht Minuten danach markierte der Stürmer den einzigen Treffer nach Freistoß von Ahmed Azaouagh und Vorarbeit von Arif Güclü. „Das sind die schönsten Siege“, sagte knapp. In der vergangenen Saison hatte der 24-Jährige noch für die Gießener Tore geschossen, ehe Trainer Thomas Brendel ihn zurück zum FSV lotste; in der U19 der Schwarz-Blauen war er einst aktiv.

Wegen den Auswirkungen von Corona im Team musste Brendel an der Kaderzusammenstellung basteln. So kam Torwart Kenan Mujezinovic zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga in dieser Saison. Jesse Sierck verteidigte auf der für ihn ungewohnten linken Seite, und Emir Sejdovic durfte zum dritten Mal von Beginn ran.

Jetzt kommt der Führende

Das Trio machte seine Sache gut in einer Partie, in der fußballerische Leckerbissen nur häppchenweise serviert wurden. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, gefährliche Torraumszenen gab es selten. „Viel Kampf und Theatralik“, konstatierte Brendel.

Mit zunehmender Dauer ließ das fußballerische Niveau nach, beide Mannschaften rieben sich in zahlreichen Zweikämpfen auf, einige Nickligkeiten prägten das Ganze. Nach dem etwas überraschenden Führungstreffer des FSV versuchten die Gießener wenigstens, einen Zähler zu retten, doch die Frankfurter Defensive stand bei einigen hohen Bällen stabil – und Straub wäre in zwei Szenen beinahe sogar noch das 0:2 gelungen.

„Unterm Strich ist der Sieg verdient, weil wir in der zweiten Halbzeit nichts mehr zugelassen haben. Die Gießener waren am Ende ein bisschen platt, da sind die Kräfte geschwunden. Sie hatten in einer Woche drei Spiele“, stellte Brendel fest. Auf diesen Rhythmus muss sich jetzt der FSV einstellen, bereits am Mittwoch (19 Uhr) geht es für ihn weiter. Es gastiert der Tabellenführer SC Freiburg II am Hang. Könnte ganz interessant werden.

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