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Mehr war nicht drin: FSV-Interimstrainer und Sportdirektor Thomas Brendel.
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Mehr war nicht drin: FSV-Interimstrainer und Sportdirektor Thomas Brendel.

Regionalliga Südwest

FSV Frankfurt eine Nummer zu klein

  • VonStefan Fritschi
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1:3-Niederlage bei Steinbach Haiger 1:3. Anschlusstreffer von Jake Hirst ist zu wenig.

Ziemlich gefasst war Thomas Brendel, als das Unterfangen missglückt war, zumindest einen Zähler am Haarwasen zu stibitzen und den Sprung des gastgebenden TSV Steinbach Haiger an die Tabellenspitze zu verhindern. „Es war eine ordentliche Leistung gegen eine starke Mannschaft, die qualitativ gut bestückt ist“, sagte der Trainer und Sportliche Leiter des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt zur 1:3 (0:2)-Niederlage.

Zum ersten Mal in dieser Saison begrüßte der Titelanwärter aus Mittelhessen über 1000 Zuschauer im Stadion, darunter auch etwa 70 FSV-Anhänger. Und die sahen ihr Team zunächst mit reichlich Defensivaufgaben konfrontiert. Torwart Daniel Endres konnte sich dabei gegen Enis Bytyqi (9.) und Paul Milde (13.) auszeichnen. Nach 26 Minuten war er allerdings machtlos, als Sasa Strujic einköpfte. Nur wenig später legte David Kamm Al-Azzawe nach – wieder per Kopf nach Eckstoß. Beide Torschützen hatten sich ihren Aufpassern Alieu Sawaneh und Lukas Gottwalt entziehen können.

Der FSV war nun darum bemüht, möglichst schnell den Anschlusstreffer zu markieren. Die beste Chance dazu vor der Pause hatte Arif Güclü, der die Latte traf (29.). Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann aber so weit: Nach Kombination über Andu Kelati und Güclü traf Jake Hirst. „Nach dem Tor waren wir gut unterwegs“, sagte Brendel. Doch eine zwingende Ausgleichschance konnte nicht kreiert werden.

Denkpause für Mangafic

Nach Ballverlust in der gegnerischen Hälfte fiel schließlich die Entscheidung, Milde vollendete den Konter zum 3:1 (59.). „In Überzahl“, monierte Brendel, habe sich seine Mannschaft das Gegentor eingefangen. Wie bei den vorigen beiden sei „schlecht verteidigt“ worden – Defizite, die die cleveren Haigerer ausnutzten. Während Kelati und Bahattin Karahan noch für eine Resultatsverbesserung hätten sorgen können, verpassten auf der Gegenseite Bytyqi und Dino Bisanovic das 4:1.

Nicht im Bornheimer Kader stand das etatmäßige defensive Mittelfeld. Während Ahmed Azaouagh laut Brendel wegen einer Bronchitis kurzfristig ausgefallen sei, hatte dies bei Denis Mangafic ganz andere Gründe. „Ich habe ihm eine Pause gegeben. Wir waren nicht zufrieden mit seiner Einstellung und Trainingsleistung.“

War die Nichtberücksichtigung des Denkers und Lenkers, der zu den wichtigsten Akteuren im Team gehört, eine einmalige Sache? „Ich hoffe es“, sagte Brendel. Es liegt also laut dem Trainer ganz an Mangafic.

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