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Nach nur 22 Minuten mit Rot vom Feld: Luca Bazzoli. hübner
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Nach nur 22 Minuten mit Rot vom Feld: Luca Bazzoli. hübner

Regionalliga Südwest

FSV Frankfurt: Ein Platzverweis und seine Folgen

  • vonStefan Fritschi
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Der FSV Frankfurt verliert nach langer Unterzahl verdient gegen den VfB Stuttgart II.

Unmittelbar nach dem Abpfiff herrschte bei Michael Görner Redebedarf. Es überraschte nicht, dass die Wahl des Präsidenten von Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt schließlich auf das Schiedsrichtergespann fiel, hatte eine Entscheidung von Referee Philipp Hofheinz doch großen Einfluss auf die Geschehnisse des Viertligaspiels zwischen den Bornheimern und dem VfB Stuttgart II. In einer fahrigen Gesamtaktion brachte Luca Bazzoli den flinken Stuttgarter Mohamed Sankoh zu Fall, und Hofheinz zückte die Rote Karte – es waren erst 22 Minuten gespielt. Davon erholte sich der FSV nicht und unterlag den Schwaben leistungsgerecht mit 0:2 (0:1).

Selbst VfB-Trainer Frank Fahrenhorst, über viele Jahre hinweg robuster Abwehrmann in Diensten von Bochum, Bremen, Hannover und Duisburg, hegte so seine Zweifel. Ob die Rote Karte berechtigt war, sei schwer zu sagen, eine Gelbe wäre auch möglich gewesen. Ob Bazzoli letzter FSV-Spieler war, ist sehr strittig, Kapitän Nothnagel hätte Sankoh noch stellen können. „Es war eine harte Entscheidung. In Unterzahl zu spielen ist in unserer Situation äußerst bitter“, sagte FSV-Trainer Thomas Brendel: „Wir haben einfach viele Fehler gemacht und in der Offensive unsere Aktionen nicht gut zu Ende gespielt.“

Jedenfalls stellten sich die Stuttgarter nach Bazzolis Ausschluss gut auf die Situation ein und gestatteten den Frankfurtern kaum Gefahrenmomente. Lediglich Ahmed Azaouagh, neben Nothnagel der einzige Frankfurter, der das sehr hohe Niveau vom Freiburg-Spiel drei Tage zuvor halten konnte, kam zum Abschluss (30./59.). Auch über Standardsituationen lief diesmal überraschend wenig. „Unter dem Strich ist das Ergebnis verdient, wir haben nicht den besten Tag gehabt“, konstatierte Brendel.

Der Start war schon wackelig, als Kenan Mujezinovic, der anstelle von Daniel Endres im Tor stand, beinahe Sankoh zum VfB-Führungstreffer verholfen hätte (5.). Auch bei Marco Wolfs Durchbruch, der mit einem Schuss ans Außennetz endete, wirkte er nicht sicher (10.). Und gleich mit der ersten gefährlichen Aktion nach der Roten Karte – Brendel hatte Emir Sejdovic in die Innenverteidigung delegiert – erkannte Wolf eine Lücke und traf zum 1:0 für den VfB (28.). Weitere Gegentreffer verhinderte Mujezinovic gegen Sankoh (45.+2) und Marco Pasalic (51.). Danach hatten die Bornheimer ihre beste Phase, waren nun viel präsenter, agierten mutiger – doch den Ausgleich konnten sie nicht erzwingen. Als Marcel Sökler erhöhte (74.), ließ die Widerstandskraft des FSV merklich nach. Die Cannstatter waren durch Sankoh (81.) dem dritten Tor näher als die Bornheimer dem Anschlusstreffer.

Während fast alle Konkurrenten siegten, bleiben die Schwarz-Blauen erst mal auf Platz sechs hängen. War es vielleicht sogar schon ein entscheidender Rückschlag im Titelrennen? „Nullkommanull“, entgegnete Außenverteidiger Leonhard von Schroetter vehement.

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