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FSV atmet auf

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Von: Stefan Fritschi

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Kollektive Erleichterung: Der FSV siegt bei Rot-Weiß Koblenz mit 3:0.
Kollektive Erleichterung: Der FSV siegt bei Rot-Weiß Koblenz mit 3:0. © Eibner/Imago

Bornheimer siegen spät beim Schlusslicht aus Koblenz und sichern sich nach hinten ab.

Der FSV Frankfurt hat es geschafft, seine Negativserie zu beenden. Nach zuletzt drei Spielen mit nur einem Punkt behaupteten sich die Schwarz-Blauen mit 3:0 (0:0) bei Rot-Weiß Koblenz und bauten den Puffer auf die Abstiegszone auf acht Punkte aus. Doch das deutliche Ergebnis beim Tabellenletzten der Fußball-Regionalliga Südwest spiegelt nicht den Spielverlauf, denn erst in der Nachspielzeit machte der FSV mit zwei Treffern alles klar.

Nach weitem Pass in die Spitze enteilte Sho Sannomiya seinem Gegenspieler Alexis Weidenbach und traf ins Eck (90.+1). Und in der letzten Szene der Partie staubte Sannomiya ab, nachdem Torwart Tim Kips einen Schuss von Kyle Spence nur abklatschen konnte.

Nach dem Auffüllen des Punktekontos auf 20 in Oberwerth war Trainer Tim Görner entsprechend erleichtert. „Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt, den Kampf angenommen, unsere Chancen genutzt und wenig zugelassen“, sagte der 26-Jährige. Da hatte aufseiten der Koblenzer nur Ex-Eintracht-Profi Yanni Regäsel für Gefahr gesorgt, Torwart Omer Hanin wehrte den Distanzschuss zur Ecke ab (54.).

Vor der Pause waren die Koblenzer noch in einigen Situationen der Führung nahe. Zuerst rettete Hanin vor Thilo Töpken (11.), dann ging der Freistoß von Marius Köhl knapp am Tor vorbei (19.), ehe Gentrit Limani das Außennetz traf (26.). Die größte Chance hatte Töpken, als er frei vor Hanin am langen Pfosten vorbei schoss (34.). „Wir hatten Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen. Die erste Halbzeit ging klar an Koblenz“, konstatierte Görner. Zu viele einfache Ballverluste hätte sein Team gehabt.

In Führung gingen die Frankfurter Mitte des zweiten Abschnitts. Nach Foulspiel von Oluwatobiloba Adewole an Amid Khan Agha entschied Schiedsrichter Luigi Satriano zu Recht auf Strafstoß. Cas Peters blieb nervenstark (66.). „Es passt zur Situation, in der wir uns befinden“, sagte Koblenz-Trainer und Ex-Kickers-Heroe Oliver Reck. Acht Punkte liegt das rettende Ufer für die Rot-Weißen schon entfernt.

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