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Lutz Michael Fröhlich hält nichts von einer Aussetzung des Videobeweises.

Schiedsrichter-Chef

Fröhlich: Videobeweis aussetzen keine Lösung - Aus für Stark

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hält nichts davon, den Videobeweis nach den neuen Schwierigkeiten in der Fußball-Bundesliga übergangsweise auszusetzen.

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hält nichts davon, den Videobeweis nach den neuen Schwierigkeiten in der Fußball-Bundesliga übergangsweise auszusetzen.

„Das sehe ich nicht so“, antwortete Fröhlich auf eine Frage der „Sport Bild“, ob dies eine Überlegung wert sei. Stattdessen wolle man die Referees, „bei denen wir ein gutes Gefühl haben“, weiter im Video-Assist-Center einsetzen.

„Wo es noch nicht läuft, müssen wir die Schlagzahl erhöhen, was Schulung und Training betrifft, bevor sie wieder zum Einsatz kommen, damit wir das System und die betroffenen Personen nicht zusätzlich belasten“, erklärte der 60 Jahre alte Ex-Schiedsrichter.

Unter anderem bei den Spielen Bayern gegen Hoffenheim, Wolfsburg gegen Schalke und Hertha gegen Nürnberg hatte es am ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison Irritationen gegeben. „Die Schiedsrichter sind insgesamt mit einer Niederlage in die Saison gestartet, keine Frage“, räumte Fröhlich ein.

So wird auch der frühere Schiedsrichter Wolfgang Stark „bis auf weiteres“ nicht mehr als Video-Assistent eingesetzt werden, teilte der Deutsche Fußball-Bund mit und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Das Spiel zwischen Wolfsburg und Schalke (2:1), bei dem der 48 Jahre alte Bayer mehrere Male umstritten eingriff und korrigierte, soll Stark demnach zum Verhängnis geworden sein. Die Tätigkeit des Ex-Referee im Coaching der 3. Liga bleibe von der Entscheidung jedoch unberührt, teilte der DFB mit.

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