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Feuer in einem Sonderzug mit Freiburger Fußballfans. 

Waggon in Flammen

Freiburger Fußballfans entkommen aus brennendem Zugwaggon

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Nach dem Auswärts-Spiel gegen Union Berlin wollten die Freiburger Fans mit einem Sonderzug zurückfahren. Doch plötzlich stand ein Waggon in Flammen.  

Die Fans des SC Freiburg sind glimpflich einer Brandkatastrophe entkommen. In dem Sonderzug, der die Fußballanhänger nach dem Auswärtsspiel gegen Union Berlin zurück nach Freiburg bringen sollte, war am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Meterhohe Flammen schlugen aus den Waggonfenstern. 

Zum Glück reagierten die 700 Fans besonnen: „Die Leute haben in ruhiger und disziplinierter Weise den brennenden Waggon in Richtung der anderen Waggons verlassen", sagte ein Feuerwehrsprecher. In solchen Situationen bestehe die große Gefahr, dass Menschen in Panik eigenständig aussteigen: Dabei könnten sie auf den Gleisen mit der Stromschiene in Kontakt kommen oder von entgegenkommenden Zügen erfasst werden.

Trotz rasanter Brandentwicklung habe es bei dem Feuer nur drei Leichtverletzte gegeben, die wegen Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt wurden. Ein weiterer Leichtverletzter habe nicht dorthin gebracht werden wollen, so der Sprecher.

Waggon von Sonderzug in Flammen: Bahn schließt technischen Defekt aus

Offizielle Angaben zur Ursache gibt es momentan noch nicht. Die Schweizer Centralbahn AG, um deren Zug es sich handelte, zeigte sich von dem Vorfall und erklärte, man schließe einen technischen Defekt an dem betroffenen Wagen aus. Der Brand sei offensichtlich im Inneren eines Abteils in der Wagenmitte ausgebrochen, wo es keine Technik gebe. „Die Schadensursache wird derzeit von der Polizei untersucht.“

Die gestrandeten Fans konnten laut der Fanorganisation individuell nach Hause reisen, teils über Nacht mit einem ICE. „Der SC Freiburg bedankt sich ausdrücklich für das zwischenzeitliche Angebot des FC Union Berlin, seine VIP-Räume als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen“, schrieb der Verein auf seiner Webseite. Auch in den sozialen Medien boten Berliner den Freiburgern Plätze zum Übernachten an. 

(mit Material der dpa) 

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