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Jesse Garon Sierck (FSV, rechts) gegen Minos Gouras.

FSV Frankfurt - Astoria Walldorf

Rückschlag für FSV Frankfurt

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Der FSV Frankfurt muss sich Astoria Walldorf geschlagen geben.

Der FSV Frankfurt hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Südwest den nächsten Rückschlag einstecken müssen. Nach zwei Niederlagen in Folge verloren die Bornheimer auch gestern Abend ihr Heimspiel gegen Astoria Walldorf mit 0:1 (0:0). Damit rutschte die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Conrad nicht nur um einen Rang auf Platz zwölf des Klassements ab. Im ungünstigsten Fall könnte der Vorsprung des FSV, der aktuell 30 Punkte auf dem Konto hat, auf den ersten Abstiegsplatz nach Abschluss des 28. Spieltages auch nur noch einen Punkt betragen.

Sierck sieht Rot 

Die Walldorfer hingegen, die vor einer Woche den SC Hessen Dreieich mit 5:0 besiegten, haben die Frankfurter in der Tabelle überflügelt. Und wie beim Erfolg über Dreieich, als Erik Wekesser drei Treffer gelangen, war der Stürmer auch gestern Abend im mit 1028 Zuschauern nur spärlich besetzten Stadion am Bornheimer Hang der entscheidende Spieler, als ihm in der 81. Minute der Siegtreffer gelang.

Aus Sicht der Frankfurter, die kämpferisch überzeugten, aber zu nachlässig mit ihren Torchancen umgegangen waren, spielte sich die Schlüsselszene dieser Begegnung kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit ab. Nach einem harten Zweikampf mit Minos Gouras ließ sich der Frankfurter Jesse Sierck zu einer Tätlichkeit hinreißen, die Schiedsrichter Timo Lämmle mit einer Roten Karte bestrafen musste. „Damit hat er uns einen Bärendienst erwiesen, das war eine Dummheit von ihm“, sagte Thomas Brendel, der Sportliche Leiter des FSV Frankfurt, nach dem Schlusspfiff stinksauer. Sierck wird mit einer mehrwöchigen Sperre rechnen müssen.

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