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Erstmals für die holländische Nationalmannschaft nominiert: Mainz-Profi Jeremiah St. Juste.
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Erstmals für die holländische Nationalmannschaft nominiert: Mainz-Profi Jeremiah St. Juste.

Mainz 05

Fortschritt auf neuem Rasen

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
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Der Mainzer Trainer Svensson fordert, sich voll in den Gegner Freiburg zu verbeißen – dabei ließe der frische Untergrund endlich wieder Ballstafetten zu.

Das jüngste Heimspiel des FSV Mainz 05 war fürwahr fürchterlich anschauen. Kein Spielfluss, (mal wieder) kein Tor der Nullfünfer. Den Nackenschlag in Form einer 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg – dem eine ähnlich ernüchternde Nullnummer auf Schalke folgte – führten die Verantwortlichen vor zwei Wochen auch auf den gruseligen Untergrund zurück.

Nun allerdings greift zur Heimpartie gegen den SC Freiburg (Samstag 15.30 Uhr) diese Ausrede nicht mehr: Neuer Rasen liegt aus. „Es sieht gut, schauen wir mal, wie der Ball rollt. Wir freuen uns auf einen guten Platz“, sagte Trainer Bo Svensson. Es würde die Herangehensweise verändern, „wenn man einen Kontakt weniger braucht“. Dass die Mainzer nun gleich zu Kombinationskünstlern mutieren, ist eingedenk der vom einstigen Verteidiger Svensson gelehrten Prinzipien wie frühes Stören und intensives Balljagen zwar nicht zu erwarten, aber eine Stafette über mehr als drei Station darf es ja mal sein.

Als positive Erinnerung könnte das Hinspiel helfen, als die Rheinhessen den einzigen Hinrundensieg einfuhren. Beim 3:1 traf der inzwischen nach England verliehene Mittelstürmer Jean-Philippe Mateta dreimal. Svensson hat sich die Partie extra auf Video angesehen.

Es sollten doch am besten jetzt „die Spieler die Tore machen, die auf dem Platz stehen“, sagte der Coach am Freitag. Grundsätzlich erinnert der 41-Jährige gerne an seine Startvoraussetzungen bei Amtsantritt im Januar. „Nach der Hinrunde hatten wir sieben Punkte. Damit ist noch niemand in der Liga geblieben.“ Unter seiner Regie sprangen nicht nur 13 Zähler in zehn Spielen heraus, sondern die ganze Stimmungslage hat sich gedreht. „Das hat Bo sehr gut hinbekommen, und es hat uns geholfen, in der Tabelle den Anschluss zu finden“, sagt der zusammen mit Svensson installierte Sportchef Martin Schmidt.

Auszeichnung für St. Juste

Der zarte Aufschwung hat übrigens auch dazu geführt, dass Verteidiger Jeremiah St. Juste erstmals im erweiterten Kader der niederländischen Nationalmannschaft für die kommenden WM-Qualifikationsspiele auftaucht. Der 24-jährige Defensivallrounder bekam die Nachricht übrigens von seiner Großmutter Teuni übermittelt, die das Internet ständig nach Nachrichten durchforstet.

Für St. Juste und die Kollegen besteht die Chance, zumindest für eine Nacht die Abstiegsplätze zu verlassen. Dass Arminia Bielefeld unter der Woche gegen Werder Bremen verlor, hat geholfen, aber darauf will Svensson eigentlich ebenso wenig schauen wie auf das Frühjahrsprogramm gegen Freiburg, Hoffenheim, Bielefeld und Köln. „Es bringt nichts, Energie darauf zu verschwenden, was in vier Wochen ist. Für uns als Tabellenvorletzter ist Freiburg eine riesige Aufgabe. Die Latte liegt hoch genug.“ Trotz des neuen Rasens.

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