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Grigori Rodschenkow soll auch Informationen über Doping im russischen Fußball haben.
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Grigori Rodschenkow soll auch Informationen über Doping im russischen Fußball haben.

Fußball-Weltverband wehrt sich

FIFA zu Kritik von Rodschenkow-Anwalt

Der Fußball-Weltverband FIFA ist nach eigenen Angaben mit einem Anwalt der Welt-Anti-Doping-Agentur in Kontakt, der Verbindung zum russischen Doping-Kronzeugen Grigori Rodschenkow hat.

Der Fußball-Weltverband FIFA ist nach eigenen Angaben mit einem Anwalt der Welt-Anti-Doping-Agentur in Kontakt, der Verbindung zum russischen Doping-Kronzeugen Grigori Rodschenkow hat.

Man habe sich mit dem WADA-Anwalt darauf verständigt, eine erste Analyse von neuen Informationen abzuwarten, „bevor wir spezifische Fragen an Doktor Rodschenkow übermitteln“, teilte die FIFA der Deutschen Presse-Agentur am Samstag auf Anfrage mit. Der Weltverband werde Rodschenkow „zu gegebener Zeit“ kontaktieren.

Mit der Stellungnahme reagierte der Weltverband auf Vorwürfe von Rodschenkows amerikanischem Anwalt Jim Walden, die FIFA bemühe sich nicht um Informationen des Whistleblowers, der auch über staatlich gedeckte Manipulationen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi berichtet hatte.

Walden hatte zuvor erklärt, die FIFA stecke den Kopf in den Sand und habe sich bislang nicht bei ihm gemeldet, um eine Verbindung zu Rodschenkow herzustellen. Auch nach einer ersten FIFA-Reaktion vom Freitagabend auf seine Kritik blieb Walden laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur AP dabei. Die FIFA habe bislang keinen Versuch unternommen, Rodschenkow über den WADA-Anwalt zu kontaktieren, mit dem er regelmäßig in Verbindung stehe, wurde Walden von AP zitiert.

Am 8. Dezember hatte die FIFA angekündigt, sie wolle Vorwürfe zur möglichen Verwicklung russischer Fußballer in den Dopingskandal weiter verfolgen. In diesem Zusammenhang werde auch ein Kontakt mit Rodschenkow angestrebt, dem früheren Leiter des Moskauer Doping-Kontrolllabors.

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