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Manchester Uniteds Marouane Fellaini sah nach dem Kopfstoß die Rote Karte.

Kopfstoß

Fellaini auf den Spuren Zidanes

Im Manchester-Derby gehen United-Profi Marouane Fellaini die Nerven durch.

Im torlosen Premier-League-Duell zwischen Pep Guardiolas Club Manchester City und dem englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United wurden Erinnerungen an das WM-Finale von 2006 zwischen Italien und Frankreich (5:3 i.E.) wach.

Lange Zeit war das Manchester-Derby ereignisarm. Dann gingen dem gelb-verwarnten United-Profi Marouane Fellaini die Nerven durch und er verpasste City-Stürmer Sergio Agüero in der 84. Minute einen Kopfstoß.

Der Ausraster des belgischen Nationalspielers ähnelte der berüchtigten Aktion des Franzosen Zinedine Zidane vor elf Jahren in Berlin gegen Marco Materazzi. Genau wie Materazzi nahm auch Agüero das Geschenk seines Gegenspielers an und ging theatralisch zu Boden. Fellaini sah die Rote Karte und United-Coach José Mourinho kommentierte später sarkastisch: „Ich nehme an, dass es ein bisschen was von einer Roten Karte hat und ein bisschen was von einem sehr erfahrenen, argentinischen Spieler.“

Immerhin brachten seine Red Devils das Remis trotz Unterzahl auswärts über die Zeit und blieben im 24. Liga-Spiel in Folge unbesiegt. Im Rennen um die Champions-League-Plätze hilft der Punkt aber beiden Stadt- und Tabellennachbarn nur wenig.

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