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Thomas Delaney erwartet trotz des großen Unterschieds in dieser Saison eine enge Partie.

Borussia Dortmund

Feiertag für Thomas Delaney

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Der Dortmunder Däne freut sich ganz besonders auf die Partie gegen Schalke 04.

Es war eine gezielte Investition, eine, die sich für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund längst ausgezahlt hat. 20 Millionen Euro überwies der BVB im Sommer vergangenen Jahres an Werder Bremen, um sich die Dienste von Thomas Delaney zu sichern. Der Däne passte genau ins Beuteschema von Sportdirektor Michael Zorc, der bei den Schwarz-Gelben für die Transfers zuständig ist.

Der 27-Jährige galt als Mentalitätsspieler, einer, der auf dem Platz vorangeht und die Nebenleute anstachelt. Einer, der keinen Zweikampf scheut, zudem weiß, wo das Tor steht. Ein Kämpfertyp mit diesen Qualitätsmerkmalen fehlte der Borussia in der vergangenen Saison im Mittelfeld.

Delaney hat die Erwartungen in Dortmund erfüllt, bisher 34 Pflichtspiele bestritten, dabei zwei Treffer erzielt. Sein erstes Bundesliga-Tor gelang ihm am 8. Dezember beim 2:1-Erfolg im Hinspiel beim FC Schalke 04. Nach sieben Minuten war er per Kopfball erfolgreich. „Das war nicht schlecht. Ein schöner Tag für uns alle. Das wollen wir wiederholen“, sagte der Abräumer, der sich gerne daran erinnert, wie die Borussen nach dem Triumph in Gelsenkirchen von 2000 Fans mit einer Pyroshow am Trainingsgelände in Brackel empfangen wurden.

Für Delaney steht am Samstag (15.30 Uhr/ARD) das zweite Derby an. Ein Spiel, das wie für ihn gemacht scheint. Weil es oft eng und hitzig auf dem Rasen zugeht. Er selbst findet großen Gefallen an solchen Herausforderungen: „Ich mag das, ich finde diese Spiele cool.“

Dass angesichts der Tabellensituation alle einen deutlichen Sieg der Borussia erwarten, registrierte auch Delaney. Doch er ist fest davon überzeugt, dass es wieder eine sehr schwere und intensive Partie wie auf Schalke geben wird. Mit dem Sieg in Freiburg habe die Mannschaft weiter Selbstvertrauen getankt: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, vier Tore geschossen und keins zugelassen. Solche klaren Erfolge haben uns in den vergangenen Monaten gefehlt“.

Doch auf Hochrechnungen wollte sich Delaney im Vorfeld nicht einlassen. „Wir haben zuletzt 4:0 gewonnen, die Schalker 2:5 verloren. Ein 9:2 wird es dennoch nicht geben“, beteuerte der 27-Jährige. Auch keine Fußball-Gala, da für beide Klubs sehr viel auf dem Spiel steht. „Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die wissen, was die Partie bedeutet. Daher kann es sein, dass das nicht so schön wird“, erklärte Delaney. Dennoch sieht er den BVB natürlich in der Favoritenrolle.

Für die Borussia geht es in erster Linie darum, den Kontakt zum FC Bayern nicht abreißen zu lassen. Mit Blick auf den Titelzweikampf mit den Münchnern zeigte sich Delaney dennoch gelassen. „Bayern muss verlieren. Das liegt nicht in unseren Händen“, sagte der Mittelfeldspieler. „Wir wollen weiter gut spielen und wissen, dass wir alle Begegnungen gewinnen müssen.“

Nach seiner Meinung können sowohl die Münchner als auch die Dortmunder gegen die kleineren Klubs Federn lassen: „Aber es ist nicht so, dass ich das erwarte. Die Bayern machen das im Moment sehr gut.“

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