Hat sich nicht im Griff: der Schalker Ozan Kabak
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Hat sich nicht im Griff: der Schalker Ozan Kabak.

Kommentar

Ozan Kabak von Schalke 04: Hässliches Spucken

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Schalker Verteidiger Ozan Kabak stellt sich durch mehrere Verfehlungen selbst ins Abseits. Ein Kommentar.

  • Ozan Kabak von Schalke 04 leistet sich eine Unsportlichkeit im Spiel gegen Werder Bremen.
  • Der Innenverteidiger spuckt seinen Gegenspieler an.
  • Jetzt ermittelt der DFB.

Gelsenkirchen - Zu später Stunde am Samstagabend meldete sich Ozan Kabak via Twitter zu Wort: „Ich möchte mich bei Ludwig Augustinsson entschuldigen. Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht. Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. Dies war sehr unglücklich.“

Soso, die Sicht hat also getäuscht. Dabei zeigen die Kameras ganz eindeutig, dass das hässliche Spucken des Schalker Innenverteidigers auf den sich am Boden wälzenden Bremer Linksverteidigers absichtlich war, da er genau gesehen hat, wohin er spuckt.

Es mag sein, dass es eine Kurzschlussreaktion gewesen ist, die verspätete Entschuldigung ist aber nichts anderes als eine Schutzbehauptung, weil er von den Fernsehbildern ertappt wurde. Sonst hätte er sich nach seinem „versehentlichen“ Spucktreffer sofort beim schwedischen Nationalspieler entschuldigt. Dem türkischen Internationalen droht nun eine Untersuchung durch den DFB-Kontrollausschuss und eine längere Sperre, weil Schiedsrichter und Videoassistent die Spuckattacke entgangen war.

Der 20-Jährige steht sinnbildlich für die Disziplinlosigkeit und Unbeholfenheit in der Schalker Mannschaft. Schon beim 0:8-Desaster in München verursachte Kabak einen Elfmeter, beim 1:3 gegen Bremen folgte der nächste. Zudem sah er in der 87. Minute für ein tölpelhaftes taktisches Foul an der Mittellinie die Gelb-Rote-Karte. Das nächste Spiel verpasst er also auf jeden Fall. Es wäre gut, wenn noch ein paar mehr dazukommen würden.

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