1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball

Klassischer Bayern-Transfer? FCB will offenbar wieder die Konkurrenz schwächen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Schimak

Kommentare

Jeremie Frimpong (M.) im Zweikampf mit Raphael Gueirreiro (l.) und Manuel Akanji.
Jeremie Frimpong (M.) im Zweikampf mit Raphael Gueirreiro (l.) und Manuel Akanji. © IMAGO / Moritz Müller

Der FC Bayern hat offenbar einen Leistungsträger eines direkten Konkurrenten auf dem Zettel. Er könnte eine große Baustelle an der Säbener Straße schließen.

München - Der FC Bayern* ist nicht erst aktuell auf der Suche nach Verstärkung. Auch wenn der Kader des Rekordmeisters in vielen Mannschaftsteilen herausragend gut besetzt ist, drückt hier und da doch noch der Schuh. Vor allem in der Abwehr wird es nicht erst seit dem feststehenden Abgang von Niklas Süle in Richtung Borussia Dortmund spannend.

Dabei tat der BVB kürzlich das, was eigentlich sonst immer das Steckenpferd der Bayern war: Mit der Süle-Verpflichtung einen direkten Konkurrenten schwächen. Nun sollen sich die Münchner wieder auf ihren gewohnten Pfad bewegen und sich bei einem Kontrahenten bedienen wollen.

FC Bayern: Klassischer Transfer? FCB will offenbar wieder die Konkurrenz schwächen 

So schreibt Sport1, dass der FC Bayern Jeremie Frimpong von Bayer Leverkusen im Fokus hat. Der Rechtsverteidiger der Werkself spielt eine starke Saison und wäre genau der „Joker“ oder Schienenspieler, den Julian Nagelsmann für seine rechte Seite benötigt. Benjamin Pavard sieht sich ja selbst eher in der Innenverteidigung, wo er nach dem Süle-Abgang auch benötigt wird.

Problem: Frimpong hat unter dem Bayerkreuz noch einen Vertrag bis 2025 (!), wäre also nicht wirklich günstig zu haben. Vor 30 Millionen Euro ist die Rede. Viel Geld in der aktuellen Zeit. Zumal nicht nur der FC Bayern den 21-jährigen Niederländer auf dem Zettel haben soll.

Video: Mit Müller, aber ohne Süle und Neuer – Bayern starten Vorbereitung auf Leverkusen

Neben dem BVB wird Frimpong auch in England und Spanien gehandelt. Dort soll vor allem der FC Barcelona Interesse haben. Verzwickt: Sollten die Katalanen wirklich zuschlagen, würde vielleicht bei Serginho Dest wieder eine Türe aufgehen? Aus Leverkusen ist derweil zu hören, dass sich Frimpong mit derlei Gerüchten nicht beschäftigt. „Ich hab davon noch nichts gehört“, so der Rechtsverteidiger bei Sky: „Ich fühle mich wohl in Leverkusen, ich konzentriere mich nur auf Bayer. Das zählt.“

FC Bayern: Transfer von Leverkusens Außenverteidiger Frimpong würde Sinn ergeben

Ob Frimpong tatsächlich bei den Transferplänen Bayern-Bosse eine Rolle spielt, sei einmal dahingestellt. Allerdings würde die Personalie für FC Bayern durchaus Sinn ergeben, da genau auf seiner Position des Außenverteidigers in München seit Jahren Bedarf herrscht. Im Januar 2021 kam der bei Manchester City ausgebildete offensive Abwehrspieler von Celtic Glasgow an den Rhein und erkämpfte sich sofort einen Stammplatz. Sollte Leverkusen Frimpong wirklich verkaufen, würden 30 Prozent der Ablöse an ManCity gehen. (smk) *tz..de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare