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Überrascht FC Bayern München mit unerwarteter Lösung für Neuer-Ersatz?

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Von: Sascha Mehr

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Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern München.
Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern München. © IMAGO/Michael Taeger

Der FC Bayern München muss seinen Stammtorhüter Manuel Neuer ersetzen und hat offenbar mehrere Kandidaten im Blick.

München - Die schlimme Nachricht um die Verletzung von Manuel Neuer, der sich beim Skifahren einen Unterschenkelbruch zuzog und die restliche Saison ausfällt, ist noch nicht verdaut. Trotzdem muss der FC Bayern München den Blick nach vorne richten, denn es ist völlig offen, wer den deutschen Nationalkeeper bis zu Ende der Spielzeit vertritt. Wir haben einen Überblick über mögliche Kandidaten an der Säbener Straße.

Sven Ulreich (FC Bayern München): Die Nummer zwei hinter Manuel Neuer vertrat den 36-Jährigen in den letzten Jahren mehrfach, doch auch an einem sehr guten Tag kommt er nicht an die Qualität des Nationalkeepers heran. Sollten sich die Verantwortlichen des FC Bayern München tatsächlich für ihn als Neuer-Ersatz aussprechen, müsste der Verein eine neue Nummer zwei verpflichten.

Alexander Nübel (AS Monaco): Der Ex-Schalker ist noch bis Ende der Saison an den AS Monaco ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen. Bei einer vorzeitigen Rückkehr müssten die Monegassen mitspielen und vom deutschen Rekordmeister entschädigt werden. Doch will Nübel überhaupt zurück? Dass er ab Sommer wieder hinter Manuel Neuer auf der Bank Platz nehmen wird, ist keine Option für den 26-Jährigen.

Dominik Livakovic (Dinamo Zagreb): Wie das kroatische Portal Gol berichtet, ist Livakovic ein Kandidat beim FC Bayern München. Oliver Kahn, der beim Viertelfinal-Duell zwischen Kroatien und Brasilien live im Stadion war, konnte sich bereits ein persönliches Bild des Keepers machen. Der Marktwert des bis 2024 an Dinamo Zagreb gebundenen Torhüters liegt bei 8,5 Millionen Euro. Durch die starken Auftritte in Katar wird dieser aber wohl deutlich ansteigen.

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Der Nationalspieler der Schweiz, der den FC Bayern München mit seinen Paraden in der Vergangenheit schon mehrfach zur Verzweiflung brachte, wäre eine Lösung innerhalb der Bundesliga. Sein Vertrag in Gladbach läuft nach der Saison aus und er wurde bereits mit einem Wechsel zu Manchester United nach der Saison in Verbindung gebracht. Die Borussia könnte im Winter zumindest noch eine kleine Ablösesumme für den Keeper erzielen.

Keylor Navas (Paris Saint Germain): Der 35-Jährige steht beim französischen Spitzenklub PSG unter Vertrag, sitzt dort aber nur auf der Bank. An Gianluigi Donnarumma ist für den Routinier kein Vorbeikommen, deshalb könnte ein Transfer zu einem Verein, in dem er die Nummer eins wäre, reizvoll sein. Doch PSG wird wohl kaum einen Spieler an den kommenden Gegner in der Champions League abgeben.

Unterdessen muss sich der FC Bayern entscheiden: Millionen-Transfer fürs Sturmzentrum oder Eric Maxim Choupo-Moting? Beim Deutsch-Kameruner sollen sich die Ansprüche geändert haben. (smr)

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