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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann war im Heimspiel gegen Köln mit der Defensivarbeit unzufrieden.
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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann war im Heimspiel gegen Köln mit der Defensivarbeit unzufrieden.

Bundesliga-Heimspiel gegen Köln

FC Bayern kassiert zwei Gegentore gegen Köln - Trainer Nagelsmann wütend: „Das war simpel“

  • Christoph Klaucke
    VonChristoph Klaucke
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Der FC Bayern gewinnt sein erstes Bundesliga-Heimspiel gegen Köln, kassiert aber zwei Gegentore. Wir fassen die Stimmen vor und nach der Partie zusammen.

München - Beim FC Bayern* besteht durchgehend Redebedarf. Nach dem 1:1 in Mönchengladbach zum Bundesliga-Auftakt wurde dem Rekordmeister von außen schon eine kleine Krise angedichtet. Der neue Trainer Julian Nagelsmann* ließ sich von dem medialen Druck aber nicht beirren und blieb nach außen cool. Intern forderte er eine Reaktion seiner Mannschaft und die lieferte mit dem 3:1 im Supercup gegen Borussia Dortmund.

Nach dem ersten Titel der noch jungen Saison haben die Bayern nun den ersten Sieg in der Bundesliga eingefahren. Beim 3:2-Sieg gegen den 1. FC Köln* vor 20.000 Zuschauern in der Allianz Arena war aber ordentlich Zittern angesagt. Vor allem die beiden Gegentore ärgerten Nagelsmann. Wir fassen die Stimmen vor und nach der Partie gegen die Domstädter bei Streaming-Anbieter DAZN zusammen.

Julian Nagelsmann nach dem Spiel über...

...den Sieg: „Das Ergebnis war gut, das Spiel war viel zu wild. Es gab riesige Abstände. Köln hat uns viel Raum gegeben, aber wir haben es nicht gut ausgespielt.“

...die vielen Fehler: „Wir hatten viele Umschaltmomente aus Ballbesitz, dann sind wir nicht richtig nachgerückt und haben den Ball verloren, das war tödlich. Am Ende haben beiden Teams die Körner gefehlt, es war sehr intensiv.“

...das Gegentor zum 2:2: „Das war simpel zu verteidigen, aber das haben wir nicht gemacht. Musiala muss nur in der Mitte bleiben, dann kann Davies tief verteidigen. Es war kein super Spielverlauf, am Ende musst du gewinnen. Die Mentalität hat gestimmt.“

...den Treffer zum 3:2: „Serge kann gut schießen mit beiden Füßen, er hat einen super Abschluss. Mein Trainer hat früher gesagt: ‚Das Schlimmste was passieren kann, ist, dass er reingeht‘.“

...mögliche Transfers: „Wir schauen, was möglich ist. Wenn ja, dann verkünden wir das. Wenn nicht, dann arbeiten wir mit denen, die da sind.“

...einen Wechsel von Leipzigs Marcel Sabitzer: „Da mische ich mich nicht ein. Wir haben genug zu tun. Er ist nicht unser Spieler, deshalb muss ich nicht über ihn sprechen.“

...die Pfiffe gegen Leroy Sané, den er zur Halbzeit ausgewechselt hatte: „Es gehört sich, dass die Fans eigene Spieler unterstützen. Über Einzelleistungen der Spieler reden wir in der Kabine.“

Serge Gnabry nach dem Spiel über...

...seine Tore (vier von acht Doppelpacks gegen Köln erzielt): „Sie scheinen mir irgendwie zu liegen.“

...das Spiel: „Die erste Halbzeit war auch gut, wir haben viele Situationen nicht gut zu Ende gespielt und sind dann in Konter gelaufen. Das haben wir nach der Pause besser gemacht. Wir haben dann mehr auf Ballbesitz und präziser gespielt.“

...die einfachen Gegentore: „Das war unnötig. Da müssen wir aufpassen, dass wir nicht so leichte Gegentore bekommen. Ansonsten wird es für uns ein leichteres Spiel.“

...die Probleme in der Defensive: „Solche Gegentore sind nie gut. Wir haben zu viele einfache Ballverluste. Wir waren nicht wach, das darf uns nicht passieren.“

...Trainer Nagelsmann: „Uns allen macht es sehr viel Spaß, wir lernen viel dazu. Hoffentlich steigern wir uns noch weiter.“

Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Köln) nach dem Spiel über...

...die Niederlage: „Wir haben ein Spiel verloren, was man meiner Meinung nach nicht verlieren muss. Es war sogar mehr drin. Am Ende gewinnt Bayern durch eine Einzelaktion. Spielerisch gibt es nichts zu meckern. Die Jungs haben gut gearbeitet und sind nach dem Rückstand zurückgekommen. War ein geiles Spiel für alle.“

...das Spiel: „Ich war sehr zufrieden mit Halbzeit eins. Bayern hatte nicht viele Möglichkeiten, wir hätten es besser durchspielen können. In der zweiten Halbzeit sind die Jungs wiedergekommen und haben ein sehr gutes Spiel gemacht.“

...das Ergebnis: „Bayern ist eine der besten Mannschaften der Welt. Wir lernen daraus. Wir nehmen viel mit, leider keine Punkte.“

Hasan Salihamidzic vor dem Spiel über...

...die Wichtigkeit des ersten Titels mit dem Supercup: „Die Titel sind immer wichtig. Wir haben jetzt einen neuen Trainer, jeder war gespannt, ob er seinen ersten Titel gewinnt. Wir sind gut gestartet und haben direkt einen Titel geholt.“

...Nagelsmanns Zufriedenheit mit dem Kader: „Wir unterhalten uns viel darüber. Es ist für alle im Fußball eine schwierige Situation. Wir schauen, was geht und handeln im Sinne des Klubs.“

...kommende Transfers: „Wir haben einige Verletzte. Wir schauen, ob unsere Möglichkeiten in den letzten zehn Tagen da sind. Wenn sich etwas ergibt, werden wir da sein. Wir haben ganz große finanzielle Lücken, die Zuschauer haben uns gefehlt. Es wäre falsch, jetzt zu drücken und ständig über den Transfermarkt zu reden. Wenn die Möglichkeiten da sind, sind wir da. Wenn nicht, dann eben nicht.“

...Vertragsverlängerungen von Goretzka und Kimmich: „Es ist noch nicht final entschieden. Wir sind in sehr guten Gesprächen. Die Jungs fühlen sich wohl, wir hoffen, dass wir sie in München behalten können. Die Fans wollen sie sehen, sie sind tragende Säulen unserer Mannschaft.“

...das Transfergerücht um Lewandowski: „Ich lese tatsächlich nicht so viel. Wir werden mit Lewa in diese und nächste Saison gehen, er hat bei uns Vertrag. Er ist ein wichtiger Leader, das hat er auch in den ersten beiden Spielen gezeigt. Er ist körperlich unglaublich.

...die Möglichkeit ohne weiteren Neuzugang in die Saison zu gehen: „Das kann passieren.“

Julian Nagelsmann vor dem Spiel über...

...den ersten Titel: „Es war eine große Freude, endlich ein Spiel zu gewinnen, auch wenn es vorher nur Vorbereitungsspiele waren. Beide Teams haben Vollgas gegeben, wir wollten unbedingt gewinnen. Der Titel hatte keine riesige Bedeutung, wir haben uns aber gefreut.“

...die Entwicklung der Mannschaft: „Wir hatten gegen Gladbach 60 gute Minuten. Gegen Dortmund haben wir dagegen gehalten. Wir werden von Beginn an versuchen, die Fans hinter uns zu bringen. Das Stadion soll eine Festung sein.“

...Gegner Köln: „Im Testspiel gegen uns haben sie auch hochgepresst. Sie stellen sich nicht nur hinten rein und versuchen aktiv zu sein. Wir sind vorbereitet und haben Lösungen. Gewisse Dinge passt man immer an. Jeder Trainer versucht eine Idee zu entwickeln, um seinen Stil auf den Platz zu bringen.“

...Manuel Neuer, der überraschend in der Startelf steht: „Man muss von Tag zu Tag gucken. Er hat gesagt, dass der Schmerz weg ist. Er hat minimale Beschwerden, er hat ein festes Tape an, da kann nichts passieren.“

...Josip Stanisic, der heute nur auf der Bank sitzt: „Es ist gesund für einen so jungen Spieler, mal ein bisschen Kraft zu tanken. Er hat es gut gemacht. Auch Tanguy Nianzou hat sich nicht hängen gelassen. Er hat großes Talent und Potenzial.“

(ck) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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