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Ersetzt Ousmane Dembélé (r.) seinen Landsmann Kingsley Coman (l.) beim FC Bayern?
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Ersetzt Ousmane Dembélé (r.) seinen Landsmann Kingsley Coman (l.) beim FC Bayern?

Bundesliga

Coman vor Abflug aus München? Skandal-Profi ist offenbar Favorit auf seine Nachfolge

  • Antonio José Riether
    VonAntonio José Riether
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Die Zukunft von Kingsley Coman beim FC Bayern ist noch unklar. Sollte er den Verein verlassen, hätten die Münchner allerdings schon eine Wunschlösung parat.

München - Auch wenn die Verantwortlichen des FC Bayern keine Wintertransfers planen, haben sie derzeit alle Hände voll zu tun. Die langfristige Kaderplanung des Bundesliga-Primus erweist sich wieder als Herausforderung, jeder Abgang soll erwartungskonform preislich und sportlich adäquat ersetzt werden – so weit die Theorie. In der Praxis gleicht die Gestaltung eines konkurrenzfähigen Teams eher umfallenden Dominosteinen, eine Bewegung ermöglicht die nächste.

Ein Stein, der möglicherweise bald fallen könnte, ist Kingsley Coman. Der Vertrag des Franzosen ist noch bis Ende Juni 2023 gültig, sollten die Bayern ihn gewinnbringend verkaufen wollen, müsste dies optimalerweise im Sommer diesen Jahres geschehen. Für den Fall eines Abgangs des Flügelflitzers müssten die Münchner mindestens einen gleichwertigen Ersatz in der Hinterhand haben. Wie die französische Sportzeitung L’Équipe schreibt, soll diesbezüglich ein alter Bekannter aus der Bundesliga in der engeren Auswahl stehen.

FC Bayern: Wechselt ein ehemaliges Entfant terrible des BVB nach München?

Ousmane Dembélé versetzte die Bundesliga während der Saison 2016/17 ins Staunen. Während seiner Saison in Dortmund war er mit seinem enormen Tempo, seiner sehenswerten Dribblings und den zahlreichen Torbeteiligungen einer der wichtigsten Akteure. In 50 Pflichtspielen für die Schwarz-Gelben steuerte er zehn Treffer sowie 22 Torvorbereitungen bei, zudem gewann er den DFB-Pokal und traf sogar im Finale gegen Eintracht Frankfurt. Auf menschlicher Ebene hinterließ er jedoch nicht den besten Eindruck.

Aufgrund der Art und Weise seines Wechsels vom BVB zum FC Barcelona blieb Dembélé vielen Fans in Deutschland in schlechter Erinnerung. Zuerst fehlte der Rechtsaußen unentschuldigt beim Training, woraufhin er suspendiert wurde. In der Folge ließen ihn die BVB-Bosse für die damals zweithöchste Ablösesumme der Fußballgeschichte ziehen, 140 Millionen Euro ließ sich der katalanische Topklub die Dienste des damals 20-Jährigen kosten. Im Nachgang seines erfolgreichen Streiks wurden Berichte publik, wonach der Profi sein Mietshaus in Dortmund nach dem Wechsel hatte vermüllen und verwahrlosen lassen.

FC Bayern: Dembélé wohl Favorit bei Coman-Abschied - Gehalt könnte zum Problem werden

Ein weiterer Punkt, der gegen eine Verpflichtung sprechen würde, ist die Verletzungsanfälligkeit des 24-Jährigen. Laut dem Portal transfermarkt.de verpasste er in viereinhalb Jahren knapp über hundert Partien der „Blaugrana“. Für Barça lief er seit Sommer 2017 immerhin 127-mal auf, dabei kam er auf 31 Tore sowie 23 Assists. Dem L’Équipe-Bericht zufolge stand Dembélé zwar schon kurz vor einer Verlängerung seines diesen Sommer auslaufenden Vertrags, könnte jedoch schon bald den nächsten Wechsel vornehmen.

Name:Ousmane Dembélé
Geburtsdatum:15. Mai 1997 (Alter: 24)
Geburtsort: Vernon
Nationalität:Französisch (27 Länderspiele)
Vertrag bis:30. Juni 2022

Möglicherweise könnte Dembélés Weg also nach München führen, sollte sich Kingsley Coman gegen eine Verlängerung und gleichbedeutend damit für einen Transfer entscheiden. Auch Coman hat oft mit Verletzungen zu kämpfen, stellt bei seinen Einsätzen allerdings regelmäßig seine Klasse unter Beweis.

Weitere Kandidaten seien Raphinha von Leeds United sowie Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea, Dembélé sei jedoch der Favorit der Vereinsführung. Eine Hürde wäre – wie so oft im Spitzenfußball – wohl das Gehalt. Der 27-fache Nationalspieler und Weltmeister soll zuletzt 40 Millionen Euro Bruttogehalt gefordert haben, bei einem Wechsel nach München müsste er seine Erwartungen hierzu deutlich herunterschrauben. (ajr)

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