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Transfermarkt

FC Bayern München vor Paukenschlag - Ablösefreier Wechsel von Stammspieler bahnt sich an

  • Nico Scheck
    VonNico Scheck
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Im Sommer 2022 laufen beim FC Bayern München die Verträge zahlreicher Stars aus. Nun droht dem FCB ein zweiter Fall Alaba.

München – Der Verlust wog beim FC Bayern München schwer. Ablösefreier Wechsel, ausgerechnet zu einem internationalen Konkurrenten. Die Rede ist natürlich von David Alaba. Der österreichische Nationalspieler hatte den deutschen Rekordmeister im Sommer nach 13 Jahren verlassen. Für den FC Bayern war Alabas Wechsel nach Madrid, zumal zur Nullsumme, ein herber Verlust. Ein Verlust, der sich möglichst nicht wiederholen soll.

Dafür haben die Münchner bereits einige Grundsteine gelegt. Zuletzt wurden die Verträge mit Joshua Kimmich (bis 2025) und Leon Goretzka (bis 2026) verlängert. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht auch Serge Gnabry vor einer Vertragsverlängerung. Doch: Ein weiterer Stammspieler dürfte die Bayern im kommenden Sommer wohl verlassen, ablösefrei, mal wieder.

FC Bayern: Niklas Süle vor ablösefreiem Wechsel

Der TV-Sender Sport1 berichtet, dass ein ablösefreier Wechsel von Niklas Süle wahrscheinlich ist. Der Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft im kommenden Sommer aus, eine Verlängerung des Kontrakts ist derzeit nicht in Sicht. Wie Sport1 weiter berichtet, sei von zielführenden Gesprächen zwischen der Süle-Fraktion und den Bayern-Bossen derzeit nichts zu sehen. Süle soll demnach nicht das Gefühl haben, dass alle relevanten Entscheidungsträger beim FCB Interesse an einer Verlängerung des Vertrags haben.

Nicht dazu zählen dürfte unter anderem Trainer Julian Nagelsmann, der einst schon bei der TSG Hoffenheim mit Süle zusammenarbeitete. Hatte Süle unter Vorgänger Hansi Flick zwischenzeitlich einen schweren Stand, ist er unter Nagelsmann wieder in der Startelf gesetzt. Die Folge: Süle zahlte es zum Saisonstart mit guten Leistungen zurück. Und genau diese Konstellation ruft nun einige Interessenten auf den Plan.

Robert Lewandowski (von links), Niklas Süle und Serge Gnabry.

FC Bayern München: Zieht es Niklas Süle in die Premier League?

Laut Sport1 zeigen vor allem die Top-Klubs aus der Premier League reges Interesse an Süle. Kein Wunder, ist doch dessen Begeisterung für das englische Oberhaus längst kein Geheimnis mehr. Zwischenzeitlich soll sogar ein Wechsel zu den Tottenham Hotspurs im Raum gestanden haben.

Der FC Bayern kann sich einen ablösefreien Abgang von Süle jedoch eigentlich nicht leisten. Neben Alaba verließen in diesem Sommer auch Jérôme Boateng und Javi Martínez den deutschen Branchenprimus. Hinzu kommt, dass wohl auch Corentin Tolisso die Münchner im nächsten Jahr zur Nullsumme verlassen wird. Der Vertrag des Franzosen läuft ebenfalls 2022 aus.

Antonio Rüdiger als Ersatz für Niklas Süle? Was der FC Bayern München plant

Doch was will Süle selbst? Für eine Vertragsverlängerung bei den Bayern bräuchte es wohl eine Gehaltserhöhung, irgendwo oberhalb der zehn Millionen Euro brutto pro Jahr soll der Hüne anpeilen. Fraglich ist, ob da der Klub mitzieht. Vielmehr scheint der FC Bayern gen Antonio Rüdiger vom FC Chelsea zu schielen. Der deutsche Nationalspieler ist, Stand jetzt, ebenfalls im Sommer 2022 ablösefrei zu haben.

Auf einer Pressekonferenz bei der deutschen Nationalmannschaft verriet Rüdiger in Bezug auf das Bayern-Interesse vielsagend: „Natürlich ehrt das einen. Aber ich lasse mich nicht zu viel davon ablenken. Ich habe gewisse Verpflichtungen meinem Klub gegenüber.“ Allerdings dürfte Rüdiger gehaltstechnisch keinesfalls günstiger zu stemmen sein im Vergleich zu den Süle-Forderungen. Oder spielen künftig möglicherweise sogar beide im Bayern-Dress?

Unterdessen droht dem FC Bayern der Abgang eines Star-Spielers. Die Vertragsverhandlungen mit Flügelflitzer Kingsley Coman stocken. (nc)

Rubriklistenbild: © ActionPictures / Imago

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