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Reinhard Grindel hatte am Mittwochnachmittag seinen Rücktritt von seinen Posten beim Weltverband FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) erklärt.

Der Fall Grindel

DFB-Ethikkommission wird den „Fall Grindel“ rechtlich prüfen

Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch nach seinem Rückzug aus den internationalen Verbänden noch nicht aus dem Schneider.

Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes teilte nach ihrer Sitzung am Mittwochabend mit, die „einzelnen Sachverhalte“ mit der „erforderlichen Sorgfalt“ ermitteln und rechtlich prüfen zu wollen. „Die Kommission wird die Ergebnisse dieser Prüfung bewerten und gegebenenfalls Entscheidungen treffen“, schrieb des Gremium.

Grindel hatte am Mittwochnachmittag seinen Rücktritt von seinen Posten beim Weltverband FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) erklärt. Im Fußball bekleidet der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete deshalb kein Amt mehr. Als DFB-Präsident war der 57-Jährige bereits in der vergangenen Woche zurückgetreten. Als Grund hatte Grindel die blauäugige Annahme einer Luxusuhr von einem ukrainischen Funktionär angegeben.

„Die Gründe für den Rücktritt sind der Kommission bisher nur aus den zahlreichen Presseberichten bekannt“, teilte die Ethikkommission mit, die bei der entsprechenden Kammer des DFB-Sportgerichts Anträge für Sanktionen stellen kann. Ob sich auch die entsprechenden Gremien bei der UEFA und FIFA trotz Grindels Rücktritt weiterhin mit der Uhren-Affäre befassen, ist offen. (sid)

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