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Schiebt sichtlich Frust und kokettiert mit seinem Abschied: BVB-Stürmer Erling Haaland.
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Schiebt sichtlich Frust und kokettiert mit seinem Abschied: BVB-Stürmer Erling Haaland.

BVB

Borussia Dortmund: Stars forcieren Abschied, Champions League (fast) futsch

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Dortmund hakt Champions-League-Quali (fast) ab, Stars forcieren ihren Abschied - und jetzt geht’s gegen Topklub Manchester City. Die Lage beim BVB ist arg angespannt.

Es war dem Gesicht abzulesen, was alsbald folgen sollte. Hans-Joachim Watzke, der Chef des Ballspielvereins Borussia, schob den Abpfiff begleitend seine Mundwinkel tief nach unten, tiefer ging es nicht mehr, sonst wären sie ihm aus dem Antlitz gepurzelt. Also polterte der Geschäftsführer sich wenig später den Zorn von der Seele. Er habe die Mannschaft ja stets in Schutz genommen, sagte der Big Boss den „Ruhrnachrichten“, aber nach der 1:2-Pleite gegen Eintracht Frankfurt könne er dergleichen wirklich nicht machen, „da hat mich die Mannschaft maßlos enttäuscht“.

In der Tat: Borussia Dortmund ist nur ein Schatten seiner selbst. Das Potenzial wird bei weitem nicht ausgeschöpft, erst unter Lucien Favre nicht, ebenso wenig wie jetzt unter dessen Ich-trage-Kappe-wie-Kloppo-Nachfolger Edin Terzic. Bis auf Erling Haaland strahlte gegen die Eintracht kein Profi ernsthafte Torgefahr aus, die Zeit von Ex-Nationalspieler Marco Reus neigt sich sichtbar dem Ende zu, einen Spielgestalter im Zentrum gibt es nicht, und hinten versucht Mats Hummels zusammenzuhalten, was nicht recht zusammenhalten will.

Borussia Dortmund: In Champions League gegen Manchester City

Obwohl die Borussia heute (21 Uhr/Dazn) bei Manchester City erstmals seit vier Jahren ein Champions-League-Viertelfinale bestreitet, herrscht eine explosive Stimmung. Die so gut wie verspielte Quali für die Königsklasse macht wenig Mut für die schwere Aufgabe beim Ersten der Premier League. „Bayern und City wollte keiner haben, die Lose waren total kontaminiert“, so Watzke. Die Meldung vom Saisonaus für Youssoufa Moukoko (Bänderverletzung) verstärkte den Frust.

„Nicht die Champions League zu erreichen, wäre sportlich und finanziell eine Katastrophe“, sagte Hummels. Auch Emre Can verkündete, „kein Bock“ auf die Europa League zu haben. Klarer Fall von: selbst schuld. Das drohende erstmalige Verpassen der Königsklasse seit sechs Jahren dürfte die Kaderplanung beeinflussen, so Hummels: „Es kann sein, dass man einen nicht kaufen kann, den man haben will, und einen verkaufen muss, den man halten will.“

Gerüchte über Abgänge von Stars wie Jadon Sancho und Haaland werden zunehmen, zumal Letztgenannter seine Verhandlungsführer, Papa Alf-Inge und Berater Mino Raiola, längst auf Spanien-Reise geschickt hat. „Respektlos“ sei das, fand Sky-Experte Didi Hamann, der sich nicht nur die Haaland-Seite, sondern auch den BVB vornahm: „Das wichtigste Spiel dieser Saison und sie sind nicht in der Lage, das Verhalten anzusprechen, weil man Angst hat, den Spieler zu verärgern. Mir fehlt da Führung.“ Viel los beim BVB – nur nicht auf dem Rasen. (mit dpa)

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