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Fürths Tobias Mohr (l.) hat gegen Aues Pascal Testroet das Nachsehen.

2. Liga

Erzgebirge Aue verpasst Fürth heftige Heimniederlage

Die SpVgg Greuther Fürth kassiert die erste Heimniederlage der Saison. Erzgebirge Aue fertigt die Kleeblätter mit 5:0 ab. Heidenheim bezwingt Duisburg deutlich.

Der FC Erzgebirge Aue hat den Abwärtstrend der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga beschleunigt. Die Sachsen fügten den Franken die erste Heimniederlage der Saison zu - und das mit einem deftigen 5:0 (1:0).

Vor 9305 Zuschauern im Fürther Ronhof sorgten Florian Krüger (28. Minute), Pascal Testroet (47.), Jan Hochscheidt (69.), Emmanuel Iyoha (85.) und Robert Herrmann im zweiten Versuch mit einem Kopfball nach einem zuvor abgewehrten Foulelfmeter (88.).

Aue begann überlegen, verzeichnete einige Abschlüsse. Dann mangelte es beiden Teams zunächst an Ideen. Es passte, dass die Gäste nach einem ruhenden Ball in Führung gingen. Eine Ecke von Robert Herrmann landete bei Angreifer Krüger, der aus wenigen Metern erfolgreich war. Beim 0:2 köpfte Testroet den Flankenball nach einer kurz ausgeführten Ecke ins Fürther Gehäuse. Beim dritten Treffer zirkelte Hochscheidt einen Freistoß vom linken Flügel hoch in die lange Ecke. Fürth bewegte nach vorne wenig. In der Endphase brach das Team von Trainer Damir Buric auseinander; Iyoha und Herrmann legten noch zweimal nach.

Der 1. FC Heidenheim hat den vom Abstieg bedrohten MSV Duisburg mit 4:1 (1:0) besiegt und ist zumindest für eine Nacht auf Rang vier in der 2. Fußball-Bundesliga geklettert.

Denis Thomalla (35. Minute), Nikola Dovedan (47./92.) und Kapitän Marc Schnatterer (67./Foulelfmeter) trafen am Samstag für die Gastgeber. Schnatterer war zuvor von Andreas Wiegel gefoult worden. Das Tor von Kevin Wolze aus der 69. Minute half dem MSV nicht mehr.

Vor dem Duell zwischen Union Berlin und dem 1. FC Magdeburg am Sonntag hat Heidenheim nun nur noch einen Punkt Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Duisburg hingegen steckt mit 13 Zählern unverändert tief im Tabellenkeller fest.

Die Mannschaft von Gästetrainer Torsten Lieberknecht hatte in der Voith-Arena über die gesamte Spielzeit zahlreiche gute Gelegenheiten. Doch nur Wolze erzielte nach einem Eckball per Kopf ein Tor. Auch Heidenheim hätte öfter treffen können. (dpa)

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