1. FFC Frankfurt

Erwartbare Klatsche

  • vonKatja Sturm
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Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt unterliegen in der Frauen-Bundesliga dem Tabellenführer VfL Wolfsburg mit 1:5.

Die Siegesserie des 1. FFC Frankfurt in der Frauenfußball-Bundesliga ist gerissen. Überraschend kam das nicht. Der VfL Wolfsburg, bei dem die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis am Samstag gastierte, ist in dieser Saison noch ungeschlagen. Der Spitzenreiter setzte sich mit 5:1 (3:0) gegen die Hessinnen durch. Alexandra Popp nutzte bereits in der vierten Minute die Gelegenheit, die ihr FFC-Stürmerin Geraldine Reuteler bei einer Abwehraktion mit dem Kopf ungewollt servierte, und ließ den volley genommenen Ball vom Pfosten an Keeperin Bryane Heaberlin vorbei ins Tor knallen. Die Schwedin Fridolina Rolfö (37.), die frühere Frankfurterin Svenja Huth, die einen Doppelpack erzielte (45./69.), und die Polin Ewa Pajor (51.) legten nach.

Immerhin konnte FFC-Toptorschützin Laura Freigang die Wölfinnen etwas ärgern: Der 14. Saisontreffer der 22-Jährigen stellte für die Gastgeberinnen das erste Gegentor nach der Corona-Pause dar. Arnautis zeigte sich trotz der klaren Niederlage nicht unzufrieden. Die Gäste hatten mutig mitgespielt. „Aber Wolfsburg war brutal effektiv“, sagte der Coach. Sein Team habe sich „richtig gut gewehrt“.

Nach ihrer letzten Abiturprüfung kehrte A-Nationalspielerin Sophia Kleinherne in die Startformation zurück. Theresa Panfil, die eine Woche zuvor gegen den SC Sand ein starkes Comeback in der Anfangself nach ihrer fünf Jahre währenden Verletzungspause gegeben hatte, nahm erst mal auf der Bank Platz, löste aber in der 66. Minute die Schweizerin Sandrine Mauron ab. Für den FFC geht es am Freitag (19.15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg weiter. „Das wird ein ganz anderes Spiel“, so Arnautis . Eines, in dem man gegen das in der Tabelle deutlich schlechter dastehende Team die Punkte wieder selbst behalten will.

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