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Liverpools Trainer Jürgen Klopp muss in Manchester die erste Niederlage der Premier-League-Saison einstecken.

Man City - Liverpool 2:1

Erste Niederlage für Klopp

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Leroy Sané schießt Meister Manchester City im Spitzenspiel gegen den FC Liverpool zum Sieg und macht die englische Meisterschaft wieder spannend.

Tabellenführer FC Liverpool hat auf dem Weg zur ersten Fußball-Meisterschaft seit 29 Jahren einen herben Rückschlag erlitten. Mit dem 1:2 (0:1) im Spitzenspiel bei Meister Manchester City kassierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp am Donnerstagabend ihre erste Niederlage in dieser Premier-League-Saison. Das Rennen um den Titel in England ist damit wieder völlig offen.

Nach der Auswärtsniederlage beträgt Liverpools Vorsprung nur noch vier Punkte. Die Reds haben 54 Zähler. Man City belegt mit 50 Punkten nun den zweiten Tabellenplatz vor dem Dritten Tottenham Hotspur, der 48 Punkte auf dem Konto hat.

Leroy Sané trifft in der 72. Minute

Der deutsche Nationalspieler Leroy Sané, der eine starke Leistung zeigte, erzielte in der 72. Minute das Siegtor für die Mannschaft von Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola. Beim Titelverteidiger kam in der zweiten Hälfte auch Ilkay Gündogan nach einer Verletzungspause wieder zum Einsatz. Zuvor hatte Sergio Agüero (40.) für die erstmalige Führung der Hausherren im Etihad-Stadion gesorgt. Der Argentinier traf zum siebten Mal in Serie in einem Premier-League-Heimspiel gegen Liverpool.

Der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino (64.) markierte den Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste. Die zuvor in saisonübergreifend 21 Ligaspielen unbesiegten Reds wirkten im Angriff ungewohnt behäbig, hatten aber auch Pech. In der 18. Minute hätte die Klopp-Elf in Führung gehen können. Doch erst traf Sadio Mané den Innenpfosten. Dann fehlten nur wenige Millimeter und Man City wäre ein Eigentor unterlaufen. Verteidiger John Stones schoss bei seiner Rettungsaktion seinen eigenen Torhüter Ederson an. Der Ball rollte in Richtung Tor, überquerte die Torlinie aber nicht in vollem Umfang. (dpa)

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