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Hannovers Trainer André Breitenreiter hatte seinem Team angedroht, den Weihnachtsurlaub zu streichen.

Angedrohte Maßnahme

96: Entscheidung über Weihnachtsurlaub fällt am Sonntag

Nach der 0:1-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf hat der Tabellenvorletzte Hannover 96 alle Entscheidungen über mögliche Konsequenzen wie die Streichung des Weihnachtsurlaubs auf den Sonntag verschoben. Dann ist für 10.00 Uhr eine Trainingseinheit angesetzt.

Nach der 0:1-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf hat der Tabellenvorletzte Hannover 96 alle Entscheidungen über mögliche Konsequenzen wie die Streichung des Weihnachtsurlaubs auf den Sonntag verschoben. Dann ist für 10.00 Uhr eine Trainingseinheit angesetzt.

Trainer André Breitenreiter räumte nach dem letzten Hinrunden-Spiel in der Fußball-Bundesliga massive Probleme innerhalb des Kaders ein und deutete zumindest an, auf die angedrohte Maßnahme zu verzichten. „Wir haben über viele Wochen mitbekommen, dass die Mannschaft keine Einheit ist. Das haben wir in der Kabine gesehen, das haben wir in den Gesprächen mit dem Mannschaftsrat gesagt bekommen. Ich hatte es nicht so extrem eingeschätzt, aber die Signale waren eindeutig“, sagte Breitenreiter nach dem Spiel. „Der Mannschaftsrat hat uns um Hilfe gebeten. Und die Drohung, den Urlaub zu streichen, war auch ausschließlich als Hilfestellung gedacht. Denn was schweißt eine Mannschaft zusammen? Wenn sie um ihren Urlaub fürchtet.“

Nach Meinung von Breitenreiter habe diese Maßnahme auch trotz der beiden sieglosen Spiele gegen Fortuna Düsseldorf (0:1) und den SC Freiburg (1:1) gewirkt. „Die Drohung hat dazu geführt, dass die Mannschaft enger zusammengerückt ist und wieder zusammen gekämpft hat“, sagte er. Trotz der miserablen Hinrunden-Bilanz mit nur 11 Punkten nach 17 Spielen glaubt der 45-Jährige auch weiter an eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Rücktritt kommt für ihn nicht infrage. „Der Abstand zu Platz 16 ist nicht groß“, sagte Breitenreiter. „Mit Verstärkungen für die Rückrunde habe ich die absolute Überzeugung, dass wir den Klassenerhalt schaffen können.“

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