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Marco Rose hat schwierige Wochen als Trainer in Mönchengladbach hinter sich. dpa
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Marco Rose hat schwierige Wochen als Trainer in Mönchengladbach hinter sich. dpa

Borussia Mönchengladbach

Ententanz mit Marco Rose

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Die Gladbacher Borussia hat schon 29 Punkte nach Führungen verspielt - Bald-Trainer Adi Hütter muss kommende Saison wohl ohne Europacup planen.

Das Lame-Duck-Syndrom ist wahrscheinlich doch keine Erfindung der bösen Medien. Aufrecht und tapfer hat Max Eberl weiter zu Trainer Marco Rose gestanden, als dieser dann endlich seinen Wechsel zu Borussia Dortmund zur neuen Saison offenbarte. Seitdem haben die Gladbacher zehn von 15 Pflichtspiele verloren, zuletzt 1:2 nach 1:0-Führung gegen den VfB Stuttgart. Was bedeutet: Selbst die neue europäische dritte Liga, die sogenannte Conference League, können die diesjährigen Königsklassen-Teilnehmer nun nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Dafür benötigen sie bei einem Erfolg am kommenden Samstag in Bremen auch Schützenhilfe von RB Leipzig bei Union Berlin.

Und natürlich bleibt die Frage zurück: Wie gut ist der Fußballtrainer Marco Rose tatsächlich? In Dortmund tritt er in größere Edin-Terzic-Fußstapfen, als das bei seiner Wechselanbahnung zu erwarten gewesen war. In Gladbach hinterlässt er seinem Eintracht Frankfurt ebenfalls als lahme Ente verlassenden Nachfolger Adi Hütter eine Mannschaft, aus der in dieser Saison sicher mehr herauszuholen gewesen wäre.

Es ist nicht viel geblieben von der Pressingmaschine, zu der Rose die Fohlen getrieben hatte. Im ersten Jahr sah das super aus mit den klasse Männern, die Eberl geholt hatte. In diesem Spieljahr ging es nur noch im Zuckeltrab voran, eklatant vor allem, wie selten Borussia Mönchengladbach Führungen verteidigen konnte: 29 Punkte gingen nach einem Vorsprung wieder weg.

Gegen Stuttgart bereitete Christoph Kramer fulminant das 1:0 von Lars Stindl vor, zum allerbesten Zeitpunkt direkt vor der Pause auch noch, ehe Wataru Endo (73.) und Sasa Kalajdzic (77.) die Partie drehten. Roses „Lahme-Enten-Tanz“ hätte nicht frustrierender dokumentiert werden können.

Rose sollte das Team nach der Trennung von Dieter Hecking weiterentwickeln. Das ist ihm im Spieljahr eins eindrucksvoll gelungen, ehe es ihn zum sogenannten „nächsten Schritt“ zog. Zu früh womöglich. jcm

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