Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Borussia Dortmund - SC Freiburg
+
Emre Can ist im Kader der deutschen Nationalelf für die EM 2021.

Borussia Dortmund

Emre Can und seine wechselhafte Karriere

  • Joshua Schößler
    VonJoshua Schößler
    schließen

Emre Can gehört zum festen Kern der deutschen Nationalmannschaft. Der Defensiv-Spezialist hat schon einige namhafte Stationen hinter sich. Sein Werdegang.

Dortmund – Emre Can wurde am 12. Januar 1994 in Frankfurt am Main geboren. Die ersten Weichen für seine Fußballkarriere stellte er von 2000 bis 2006 bei der SV Blau-Gelb-Frankfurt. Von 2006 bis 2009 spielte er in der Jugend von Eintracht Frankfurt, bis er im Sommer 2009 vom FC Bayern München verpflichtet wurde.

Emre Cans erster Verein war die SV Blau-Gelb-Frankfurt

Bei den Bayern spielte er in den Saisons 2010/2011 und 2011/2012 in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Süd. Sein Profidebüt feierte er im August 2012 im Supercup gegen Borussia Dortmund.

Name Emre Can
Geburtstag12. Januar 1994
GeburtsortFrankfurt am Main
Größe186 cm
PositionMittelfeld/Verteidigung
VereinBorussia Dortmund

Sein Bundesligadebüt hatte Emre Can im April 2013. Für die Bayern stand er zwar insgesamt nur sieben Mal auf dem Platz, aber immerhin war er damit Teil der Mannschaft, die im Sommer 2013 das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League gewann.

Für Bayern München stand Emre Can insgesamt sieben Mal auf dem Platz

In der Saison 2013/2014 folgte der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen, wo er der Stammformation angehörte und auf 39 Partien kam. Bereits im nächsten Jahr wechselte Can zum FC Liverpool. Hier absolvierte er in seiner Debütsaison 40 Pflichtpartien, in der zweiten Saison spielte er 30 Ligaspiele. Trainer Jürgen Klopp ließ ihn auf seiner bevorzugten Position im defensiven Mittelfeld spielen. Doch bereits in der Saison 2018/2019 folgte der nächste Vereinswechsel.

Ablösefrei wechselte er in die italienischen Serie A zu Juventus Turin. Mit ihnen gewann er 2019 und 2020 die italienische Meisterschaft. Doch als die Spieler von Juventus Turin den zweiten Titel in Empfang nahmen, war Can nicht mit dabei.

Emre Can wechselte für 25 Millionen Euro nach Borussia Dortmund

Er wurde nämlich an Borussia Dortmund verliehen. Hier wurde er bereits nach wenigen Wochen fest unter Vertrag genommen. Ganze 25 Millionen Euro mussten die Dortmunder für Can hinblättern. Sein Vertrag ist bis auf den 30. Juni 2024 datiert.

Auch auf internationalem Parkett kann Can einige Erfahrungen vorweisen. Für die U15-Nationalmannschaft des DFB spielte er erstmals am 10. Juni 2009 in Langenselbold im Rahmen des Hessentages beim 3:0-Sieg gegen die polnische Delegation.

Emre Can entschied sich für die deutsche Nationalmannschaft

Aufgrund seiner türkischen Wurzeln konnte sich Can im Sommer 2011 aussuchen, ob er für die deutsche oder die türkische Nationalmannschaft spielen wolle. Er entschied sich für Deutschland und feierte am 25. Mai sein Debüt für die U19-Nationalmannschaft bei der Qualifikation für die Europamannschaft im Spiel gegen Serbien. Joachim Löw nominierte Can für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland. Eine Teilnahme zu der für das deutsche Team desaströs verlaufenen Weltmeisterschaft 2018 in Russland blieb ihm jedoch verwehrt.

Im Mai 2018 sollte es im Vorfeld der türkischen Präsidentschaftswahlen in London zu einem Treffen mit Recep Tayyip Erdoğan kommen. Mesut Özil und Ilkay Gündoğan hatten an dem Treffen teilgenommen und ernteten dafür teils heftige Kritik. Can hingegen sagte das Treffen im Vorfeld ab.

Bei der EM 2021 gehörte Can ebenfalls zum Kader der deutschen Nationalelf. Dort war für das DFB-Team jedoch im Achtelfinale Schluss. (Joshua Schößler)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare