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Regenbogen-Werbebanden bei EM 2021
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Der Regenbogen ist bei der UEFA während der EM 2021 nicht gerne in den Stadien gesehen. (Archivfoto)

EM 2021

UEFA knickt erneut ein: Regenbogen-Werbebanden in Russland und Aserbaidschan abgelehnt

Der Kampf um Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung findet bei der EM 2021 aufgrund einer UEFA-Entscheidung nicht in Baku und St. Petersburg statt.

Wolfsburg – Die UEFA ist im Kampf um Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung erneut eingeknickt. Seinem EM 2021-Sponsor Volkswagen untersagte der Verband, bei den Viertelfinalspielen am Freitag (02.07.2021) in St. Petersburg und am Samstag (03.07.2021) in Baku die zuletzt verwendeten Werbebanden in Regenbogenfarben zu verwenden.

Am Freitag in München und am Samstag in Rom sollten sie dagegen zum Einsatz kommen.

UEFA: VW darf bei EM 2021 in Baku keine Farben zeigen

„Aufgrund von Bedenken der UEFA im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen an den Spielorten in Russland und Aserbaidschan hat der Verband uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine Bespielung der Werbebanden in Regenbogenfarben in St. Petersburg und Baku nicht möglich sei“, teilte Volkswagen am Freitag mit, betonte aber: „Diese Entwicklung bedauern wir.“ VW habe erneut ein „deutliches Zeichen pro Vielfalt“ setzen wollen.

In der vergangenen Woche hatte die UEFA der Stadt München untersagt, die Arena beim Spiel zwischen Deutschland und Ungarn in den Regenbogenfarben erleuchten zu lassen.

UEFA will bei EM 2021 politisch neutral sein

Bei der Absage verwies die UEFA auf ihre Bestimmungen, wonach sie ein unpolitischer Verband sei. Die Stadt München wollte ein Zeichen setzen, nachdem Ungarn zuvor ein international kritisiertes Gesetz zur Verhinderung von Informationen über Homosexualität verabschiedet hatte.

Im Anschluss an die Entscheidung gegen Münchens Pläne hatte die UEFA einen Austausch der Werbebanden mehrerer EM-Sponsoren genehmigt. Während der Achtelfinalspiele waren auf ihnen die Regenbogenfarben zu sehen. Baku und St. Petersburg waren allerdings in der ersten K.o.-Runde keine Austragungsorte. (ktho/SID)

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