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DFB-Team bei der EM 2021: Pressearbeitsbereich in Herzogenaurach
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DFB-Team bei der EM 2021: Pressearbeitsbereich in Herzogenaurach

Europameisterschaft

Tagebuch zur EM 2021: Ein langer Blick zurück

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jan Christian Müller hat sich auf den Weg zur EM 2021 gemacht. In seinem Tagebuch berichtet er über die Ereignisse vor Ort.

Tag 24 – Zur Arbeitsbeschreibung eines Reporters gehört es natürlich auch, nicht nur die aktuellen Entwicklungen zu beschreiben, wie auf dem Foto aus dem Pressearbeitsbereich in Herzogenaurach zu sehen, sondern auch mal ein paar Jahre zurückzublicken. Zum Beispiel auf das Jahr 2000, als es ein historisches EM-Spiel in Rotterdam gegen Portugal gab. Die Portugiesen waren seinerzeit schon weitergekommen, Deutschland noch nicht. Portugal spielte mit einer B-Elf, neun Stammspieler waren nicht dabei. Es ging für das Team ja um nichts mehr.

Marco Bode, lange Jahre Profi bei Werder Bremen, den ich noch gut aus meiner Bremer Zeit beim „Weser-Kurier“ kenne, hat damals in der 31. Minute nach Vorlage von Mehmet Scholl nur den Pfosten getroffen. Dann verlor das DFB-Team 0:3, der Fußball hierzulande lag platt am Boden und das sagenumwobene Nachwuchskonzept wurde von dem damaligen Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder nach einer Konzeptvorlage des ehemaligen Eintracht-Trainers Dietrich Weise durchgesetzt. Beide sind leider schon verstorben.

EM 2021: Blick in die Vergangenheit

Wer weiß, was passiert wäre, wenn Bode damals ins Tor getroffen hätte? Es waren nur Zentimeter. Vielleicht wäre Deutschland dann weitergekommen, so wie zwei Jahre später bei der WM gegen Kamerun, als derselbe Marco Bode im entscheidenden Vorrundenspiel gegen Kamerun aus fast identischer Position traf. Deutschland wurde Vize-Weltmeister und brachte im Finale Brasilien an den Rand einer Niederlage. Das Nachwuchskonzept war da schon angeschoben worden und brachte 2014 die Weltmeister-Generation hervor. Marco Bode und dem rechten Pfosten des portugiesischen Tors anno 2000 in Rotterdam sei Dank. Ich habe mit Bode, inzwischen 51 und ein richtig guter Typ, gestern darüber gesprochen: Marco Bode und die Geburtsstunde der deutschen Rumpelfüßler. (Jan Christian Müller)

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