Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

EM-Halbfinale

EM 2021: Jubelnder Italiener darf nicht zurück aufs Spielfeld

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
    schließen

Für Italien wird ein Traum wahr. Die Squadra Azzurra zieht ins Finale ein, der Jubel ist groß. Mit Folgen für einen Akteur.

London - Italien besiegt Spanien im Halbfinale und zieht in das Endspiel der EM 2021 ein. Grund zur Freude für die italienischen Akteure und die Fans im Stadion. Dachte sich auch Italiens Fußball-Nationalverteidiger Leonardo Bonucci, der nach dem dramatischen Sieg auf die Tribüne des Wembley-Stadions geeilt war, um gemeinsam mit den Fans zu feiern.

Womit Bonucci nicht gerechnet hatte, war die Reaktion der Ordnungskräfte im Stadion auf diesen Ausflug. Bei der geplanten Rückkehr aufs Spielfeld nämlich wurde der frisch gebackene Finalist von einer weiblichen Sicherheitskraft vehement zurückgewiesen. Die Frau hatte ihn offenbar nicht erkannt, sah in ihm einen Fan und wollte ihn daran hindern, auf den Rasen zu laufen. Der 34-Jährige schien von der Verwechslung verwirrt zu sein. Eine Videoaufnahme mit seinem verdutzten Blick ging im Internet viral.

Harter Knochen: Italiens Verteidiger Leonardo Bonucci.

Ordnerin greift durch: Verdutzter Gesichtsausdruck bei Bonucci

Ein Fan twitterte: „Klassisches Wembley-Stewarding“, während ein anderer hinzufügte: „Ich bin nur froh für die Sicherheitskraft, dass sie es nicht mit Giorgio Chiellini zu tun hatte...“ Erst nach einigen Momenten und einem verdutzten Gesichtsausdruck des Fußball-Profis von Juventus Turin ließ die Ordnerin die Nummer 19 der Italiener passieren und bekam neben einem herzlichen Lachen auch eine Umarmung Bonuccis.

Italien im Finale: Die italienische Presse jubelt

Die italienische Presse feiert unterdessen ihre Squadra Azzurra nach dem von deutschen Schiedsricher Felix Byrch souverän geleiteten Spiel. Die Gazzetta dello Sport huldigt den „Helden“ mit den Worten: „Fiesta! Ein heldenhaftes Italien in Wembley: Finale! Was für ein Leiden, Spanien im Elfmeterschießen bezwungen. Am Ende haben wir es auf die italienische Art gewonnen: Mit dem Messer zwischen den Zähnen, mit der Fähigkeit zu verteidigen, zu leiden und wieder aufzustehen. Wir hören nicht mehr auf.“

Tuttosport sieht die große Verbrüderung: „Was für Löwen! Ihr seid unsere Brüder Italiens! Chiesa und Morata, dann ist es ein Kampf bis zum gewonnenen Elfmeterschießen“, während die Corriere dello Sport sogar zum göttlichen Vergleich greift: „Gott ist Italiener! Spanien K.o. im Finale, eine unbändige Freude! 11 Meter des Glücks. Italien ist weiter großartig, zum vierten Mal sind wir im EM-Finale. Es entscheidet das Elfmeterschießen nach 120 Minuten des Leidens. Meisterwerk Mancinis.“

Ein Meisterwerk, das auch die britische Ordnungskraft nicht verhindern konnte. Am Sonntag trifft Italien dann auf den Sieger der Begegnung zwischen Dänemark und Gastgeber England. Wieder in Wembley, wieder unter der strengen Aufsicht dienstbeflissener Ordner und Ordnerinnen. (Stefan Krieger mit dpa/sid)

Rubriklistenbild: © Ben Stansall/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare