Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Jogi Löw
+
Bundestrainer Jogi Löw auf dem Trainingsplatz. (Archivfoto)

Deutscher Fußballbund

EM 2021: Jogi Löw setzt DFB-Star plötzlich auf die Bank – Lässt er ihn bald fallen?

  • Moritz Serif
    VonMoritz Serif
    schließen

Joachim Löw hat für die EM 2021 die Qual der Wahl. Vor allem im Sturm stehen dem DFB-Trainer einige Spieler zur Verfügung. Einer könnte bald fallen gelassen werden.

Frankfurt – Vor kurzem noch unansehnliches Gerumpel, jetzt wieder der Kombinationsfußball, den Fans des DFB-Teams so lange vermisst haben - Joachim Löw hat die Wende eingeleitet. Hauptverantwortlich für die Wende ist eine neue Aufstellung. Joshua Kimmich und İlkay Gündoğan ziehen im Mittelfeld die Fäden, während Motor Leon Goretzka munter und gewohnt seine Gegenspieler abräumt. Und auch der Sturm sieht etwas anders aus. Kai Havertz und Leroy Sané auf den Flügeln, Serge Gnabry gibt die falsche Neun. Auch bei der EM 2021 könnte die Elf so auflaufen - auch wenn noch mit Überraschungen zu rechnen ist.

Doch eine Konstante in Löws Team fehlte - die Rede ist von Timo Werner. Mehr als zwei Kurzeinsätze waren für den Chelsea-Stürmer gegen Island und Rumänien nicht drin. Damit überraschte der Bundestrainer, zumal Werner mit 15 Treffern in 37 Einsätzen eine solide Quote vorzuweisen hat und stets zu seinem Stammpersonal zählte. Auch bei RB Leipzig war Werner eine Bank - so konnte der pfeilschnelle Stürmer vergangene Saison in 45 Pflichtspielen 34 Mal treffen. Aktuelles Problem: Beim FC Chelsea ist der Angreifer seit seinem Wechsel noch nicht richtig angekommen.

EM 2021: Timo Werner bleibt beim FC Chelsea hinter seinen Erwartungen

Fünf Tore und acht Vorlagen in 28 Premier-League-Spielen - das ist Werners magere Bilanz. Im Jahr 2021 war es in 14 Pflichtspielen sogar nur ein Treffer. „Es ist frustrierend, ihm zuzuschauen“, kommentierte Legende Rio Ferdinand bei „BT Sport“. Seine überragenden Fähigkeiten könne Werner aktuell nicht abrufen. Was man dem DFB-Kicker aber zugutehalten muss: Unter Ex-Trainer Frank Lampard kam er selten auf seiner Lieblingsposition, im Sturmzentrum, zum Einsatz. Dieser stellte Werner nämlich oftmals auf den Flügeln auf. Ein Experiment, das bereits bei der WM 2018 für Jogi Löw schiefging.

Auch damals sollte Werner auf den Außenpositionen seine Schnelligkeit ausspielen. Doch der Knipser war und ist kein Vorlagenkönig. Auch eine beschlagene Technik zählt nicht zu seinen Stärken. Immer wieder unterlaufen dem DFB-Kicker vermeidbare Stockfehler. Es liegt daher nahe, dass Jogi Löw auf Kai Havertz setzt.

EM 2021: Kai Havertz und Thomas Müller sind die kompletteren Spieler für Jogi Löw

Havertz ist ein viel kompletterer Spieler. Beidfüßig, kombinationsstark, torgefährlich, schnell und dazu auch noch versiert im Kopfballspiel. Es ist daher damit zu rechnen, dass Werner auch in Zukunft die Bank droht. Zumal der Bundestrainer mit Thomas Müller noch ein Ass im Ärmel stecken hat.

Ausgeschlossen ist daher auch nicht, dass Löw Werner gänzlich fallen lässt, wenn er nicht wieder in Form kommt. Dennoch betont der Bundestrainer, welche Stücke er auf ihn hält. „Auch wenn er zweimal nicht von Anfang an gespielt hat, weiß ich, was der Timo kann. Mit Timo bin ich sehr zufrieden“, sagte Löw. (Moritz Serif)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare