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Joachim Löw
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Bundestrainer Jogi Löw. (Archivfoto)

Nationalmannschaft

EM 2021: Jogi Löw ignoriert Spielmacher – Ist sein Aus bei der DFB-Elf bereits besiegelt?

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
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Die EM 2021 ist nicht mehr weit entfernt und der Kader von DFB-Trainer Jogi Löw nimmt Formen an. Ein Bundesliga-Star hofft zumindest noch.

  • Die Europameisterschaft kommt immer näher für die deutsche Nationalmannschaft.
  • DFB-Trainer Joachim Löw hat nicht mehr lange Zeit, um seinen Kader zu benennen für die EM 2021.
  • Lars Stindl scheint keine großen Chancen zu haben, er hofft aber dennnoch auf weitere Länderspiele.

Frankfurt – Lange Zeit war es sehr ruhig um die deutsche Nationalmannschaft. Das letzte Spiel des vergangenen Jahres, ein 0:6 in Spanien, kostete Bundestrainer Jogi Löw fast seinen Job, der DFB sprach ihm allerdings das Vertrauen aus. Mit Löw soll die DFB-Auswahl eine erfolgreiche EM 2021 spielen. Eine letzte Chance, sich verschiedene Spieler anzuschauen und zu testen, bevor der Kader für die EM 2021 nominiert wird, hat Jogi Löw Ende März. Die ersten Partien der WM-Qualifikation stehen auf dem Programm und die DFB-Auswahl trifft auf Island, Rumänien und Nordmazedonien.

EM 2021: Lars Stindl spielt keine große Rolle bei DFB-Trainer Jogi Löw

Welche Spieler Bundestrainer Jogi Löw für die Länderspiele im März und später für die EM 2021 nominieren wird, steht zwar noch nicht fest, Tendenzen sind jedoch klar erkennbar. Der DFB-Trainer vertraut dem Kader der letzten Jahre, trotz Formschwankungen einiger Profis. Dagegen sind Akteure wie Kevin Volland oder die nach der WM 2018 aussortierten Mats Hummels und Jérôme Boateng kein Thema, trotz konstant überzeugender Leistungen in ihren Vereinen. Thomas Müller kann hingegen noch auf eine Teilnahme an der EM 2021 hoffen. Ein weiterer ehemaliger DFB-Spieler, der bei Jogi Löw scheinbar keine große Rolle mehr spielt, ist Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach.

Jogi Löw, Trainer der DFB-Auswahl.

Der Kapitän der Fohlenspielt eine hervorragende Saison und erzielte in der aktuellen Bundesliga-Saison bislang zehn Tore und bereitete weitere sieben Treffer vor – eine Quote, die ihn normalerweise in den Kreis der Kandidaten für die DFB-Auswahl befördern sollte. Bundestrainer Jogi Löw denkt aber scheinbar gar nicht daran, den Routinier zu nominieren, dabei er der DFB-Elf gut zu Gesicht stehen.

Lars Stindl im Trikot von Borussia Mönchengladbach. (Archivfoto)

Lars Stindl beweist Woche für Woche seine Klasse im Umschaltspiel, ist flexibel einsetzbar in der Offensive und kann die vor ihm spielenden Angreifer bestens in Szene setzen. In der DFB-Auswahl wäre Stindl ein Segen für Timo Werner und Leroy Sané, die sicherlich von der Qualität des 32-Jährigen profitieren würden. Für seine Position bevorzugt Jogi Löw allerdings eher Marco Reus und Kai Havertz, die wahrscheinlich beide für den Kader der EM 2021 gesetzt sind.

EM 2021: Stindl will mit der DFB-Auswahl zu den Olympischen Spielen in Tokio

„Wir haben mehrere erfahrene Spieler, denen es derzeit nicht gelingt, in der Nationalmannschaft zu spielen. Da braucht es jetzt nicht auch noch eine Diskussion um mich. Generell bin ich der Meinung, dass wir genügend Potenzial haben. Und dass wir gut genug aufgestellt sind, um eine erfolgreiche EM 2021 zu spielen“, sagte Lars Stindl kürzlich zur „Sport Bild“. Der Mittelfeldspieler weiß richtig einzuschätzen, dass er seit drei Jahren nicht mehr nominiert wurde von DFB-Trainer Jogi Löw und seine Teilnahme an der EM 2021 eine faustdicke Überraschung wäre.

Lars Stindl im Dress der Nationalmannschaft, hier im Länderspiel gegen Brasilien im März 2018. (Archivfoto)

Der 32-Jährige hat aber noch einen anderen Traum, wenn es mit der EM 2021 nicht klappt: die Olympischen Spiele in Tokio. „Das erleben zu dürfen, wäre etwas ganz Besonderes“, so Stindl zu „Sport Bild“. Zum zuständigen U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hatte Lars Stindl bereits Kontakt und kann sich sehr gut vorstellen, bei dem Turnier dabei zu sein. „Das wäre ein weiteres Highlight in meiner Karriere“, sagte Stindl. Es wäre für ihn ein Höhepunkt zum Abschluss seiner Karriere in der DFB-Auswahl. (Sascha Mehr)

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