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Nach EM 2021

Streich als Nachfolger von Jogi Löw? – „Ich traue dem Christian alles zu“

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Die Suche nach Löws Nachfolger in der Nationalmannschaft läuft auf Hochtouren. Nun gibt es einen neuen Namen in der Diskussion: Streich.

  • Jogi Löw beendet nach der EM 2021 seine Karriere als Bundestrainer.
  • Die Suche nach seinem Nachfolger als Coach für das DFB-Team läuft bereits.
  • Ein TV-Moderator bringt Christian Streich ins Spiel – Bayern-Trainer Hansi Flick kommentiert es.

Freiburg/Frankfurt – Für Joachim Löw ist nach der EM 2021 Schluss als Bundestrainer. Der 61-Jährige legt sein Amt als Chefcoach des DFB-Teams, nach 17 Jahren als Trainer, nieder.

Bereits jetzt, zwei Monate vor Beginn der Europameisterschaft, sind zahlreiche Namen für Löws Nachfolge im Umlauf. Trainer, wie Jürgen Klopp, Lothar Matthäus oder Hansi Flick werden immer wieder genannt. Flick, Trainer des FC Bayern München, wurde diesbezüglich am Dienstag (16.03.2021) auf einer Pressekonferenz erneut auf das Thema angesprochen. Dabei fiel ein komplett neuer Name, an welchem die Debatte bislang komplett vorbeilief: Christian Streich.

EM 2021: Christian Streich als Nachfolger von Jogi Löw?

Der Trainer des SC Freiburg, der unter anderem für sein emotionales Coaching und seinen Dialekt bekannt ist, wird seit Jahren für seine konstante und gute Arbeit im Breisgau gelobt. Auch Flick betonte: „Er hat enorme Qualität, hat eine Idee, wie er Fußball spielen will.“ Auf die Frage hin, ob er Streich auch das Amt des Bundestrainers zutraue, sagte Flick: „Ich traue dem Christian alles zu.“

Christian Streich, Trainer des SC Freiburg. (Archivfoto)

Erst kürzlich hatte Moderator Marcel Reif den Namen Streich eingeworfen. Reif thematisierte insbesondere die Verbindung zwischen Freiburgs Trainer und DFB-Präsident Fritz Keller, die jahrelang im Schwarzwald zusammengearbeitet haben. Im Dezember 2020 wurde Streich mit einer möglichen Stelle als Bundestrainer konfrontiert – damals sagte er: „Da gibt es ein paar Hundert andere, die deutscher Nationaltrainer werden können oder werden sollten.“

„Das ist, glaube ich, der Ehre zu viel.“

Christian Streich, Trainer des SC Freiburg

TV-Moderator Reif begründete den Vorschlag Streichs: „Weil er kompetent ist, weil er führen kann.“ Streich hat in Freiburg einen Vertrag, den er erst im Februar 2021 verlängerte. Der DFB betonte jüngst auf einer Pressekonferenz, dass man mit Vereinen „sehr fair“ umgehen, keine heimlichen Verhandlungen führen und Verträge respektieren wolle.

Streich lobt Löw – fußballerisch und menschlich

Christian Streich selbst beteiligte sich bislang nicht an der aktuellen Diskussion. Auf einer Pressekonferenz hatte er lediglich lobende Worte für Joachim Löw übrig. „Es gab auch eine Zeit lang ein anderes Bild von unserem Fußball. Da hat Jogi schon wahnsinnig viel Positives bewirkt“, so der 55-Jährige. Er würdigte ihn auch menschlich: „Jogi ist total in Ordnung und ein ganz, ganz cooler und sauberer Typ.“

Löws Rücktritt als Nationaltrainer ist ein Schritt der Stärke, kommentiert unser Autor. (tu)

Rubriklistenbild: © Thilo Schmuelgen/AFP

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