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Jogi Löw, Trainer der DFB-Auswahl.
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 Bundestrainer Jogi Löw hat die Aufgabe, einen ausgewogenen Kader zu nominieren, der die nötige Qualität mitbringt und dem Druck standhält. (Archivbild)

DFB

EM 2021: Jogi Löw will Geheimwaffe einsetzen – und im DFB-Team ein Problem lösen

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
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Bundestrainer Jogi Löw hat bei der Nominierung des DFB-Kaders für die EM 2021 ein Ass im Ärmel, das ein Problem auf der Außenbahn lösen könnte.

Frankfurt – Nicht mehr lange, dann startet die EM 2021 und die deutsche Nationalmannschaft kämpft in einer Gruppe mit Frankreich, Portugal und Ungarn um einen der ersten beiden Plätze, die für die Qualifikation für das Achtelfinale der Europameisterschaft berechtigen. Die DFB-Auswahl hatte wahrlich kein Losglück und muss Bestleistungen zeigen, um nicht bereits nach drei Partien wieder nach Hause fahren zu müssen. Bundestrainer Jogi Löw hat die Aufgabe, einen ausgewogenen Kader zu nominieren, der die nötige Qualität mitbringt und dem Druck standhält.

EM 2021: Jogi Löw verzichtet bei Kader-Bildung auf Überraschung

Die Länderspiele in der WM-Qualifikation gegen Island, Rumänien und Nordmazedonien waren für DFB-Trainer Jogi Löw die letzte Möglichkeit, Spieler zu testen und genauer unter die Lupe zu nehmen. Er nominierte mit Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen und Jamal Musiala von Bayern München zwar zwei ganz junge Talente, doch auf die ganz großen Überraschungen verzichtete der Bundestrainer. Zahlreiche Profis aus der Bundesliga machten sich Hoffnungen auf eine Nominierung, unter anderem Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg oder Christian Günter vom SC Freiburg, die aber keine Einladung erhielten und wohl auch nicht für die EM 2021 eingeplant sind.

Die Spiele in der WM-Qualifikation haben die gravierenden Probleme der DFB-Auswahl offengelegt. Neben der Chancenverwertung war das vor allem die Schwäche auf der rechten Seite, die auch Bundestrainer Jogi Löw nicht entgangen sein dürfte. Auf links machte Emre Can seinen Job ordentlich. Er stand stabil in der Defensive und zeigte zudem ungeahnte Qualitäten in der Offensive. Mit seinen beherzten Auftritten ist er derzeit in der Pole-Position für die EM 2021 als Linksverteidiger. Auf der rechten Seite sieht es dagegen düster aus.

EM 2021: Löw grübelt noch

Lukas Klostermann beschränkte sich auf die Defensive und wirkte offensiv ängstlich und fantasielos. Der 24-Jährige schlug im ersten Spiel gegen Island keine einzige Flanke – als Außenverteidiger. Für den Anspruch der DFB-Auswahl ist das deutlich zu wenig. Genau das Gegenteil ist Robin Gosens, der seine Stärken in der gegnerischen Hälfte hat, dafür aber defensiv deutliche Schwächen offenbart. Der dritte Kandidat, Marcel Halstenberg, fiel aus und muss sich erst einmal hinten anstellen. Jogi Löw hat keinen Favoriten für die Position des Rechtsverteidigers und grübelt im Hinblick auf die EM 2021.

Ein Profi, der in dieser Saison seinen endgültigen Durchbruch in der Bundesliga geschafft hat, ist Ridle Baku vom VfL Wolfsburg. Mit seinem Verein kämpft er um die Qualifikation für die Champions League und persönlich läuft es auch hervorragend für den in Mainz geborenen Außenbahnspieler. Im November vergangenen Jahres bekam er von Bundestrainer Jogi Löw eine Einladung zur DFB-Auswahl und prompt feierte er beim 1:0-Sieg über Tschechien sein Debüt. An den Qualifikationsspielen zur WM 2022 nahm er nicht teil, da er zur gleichen Zeit mit der deutschen U21 die Gruppenphase der EM 2021 absolvierte.

EM 2021: Nominiert DFB-Trainer Jogi Löw Ridle Baku?

Ridle Baku ist ein mutiger Außenverteidiger, der über immenses Tempo und eine ausgereifte Technik verfügt. Wegen seines Offensivdrangs spielt er beim VfL Wolfsburg öfters auch als Rechtsaußen – trotzdem ist er defensiv eine Bank und nur schwer zu überlisten. Mit ihm hätte Jogi Löw eine echte Geheimwaffe für die EM 2021, die ein wichtiges Puzzlestück zu einem erfolgreichen Turnier sein kann.

Unterdessen erteilt Bundestrainer Jogi Löw einem ehemaligen Star der DFB-Auswahl eine deftige Abfuhr. Joachim Löws Verteidigung scheint noch nicht bereit für das Turnier. Ein Chelsea-Spieler ist und bleibt ein Sicherheitsrisiko für den DFB-Coach. (smr)

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